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„Der Brexbachschluchtweg“, eine Herbstwanderung mit dem TV Hangelar

2019 Oktoberwanderung Brexbach TunnelAuch ein Temperatursturz in der Nacht und permanenter „Nieselregen" konnte 9 Wanderer des TV Hangelar nicht davon abhalten, sich unter der Führung von Maria Feldhaus auf eine ca. 16 km Wällertour durch das herrliche Brexbachtal zu begeben. Ausgangspunkt war der kleine Ort Grenzau, vielen bekannt als Tischtennishochburg und Olympiastützpunkt. Zunächst wanderte man durch den gepflegten Ort, der besonders durch seine Keramikskulpturen auffällt, die auf die westerwälder Töpfertradition hinweisen. Ein anspruchsvoller Anstieg führte die Gruppe zunächst hinauf zur Burg Grenzau aus dem 13. Jh. Auffällig ist der dreieckige Bergfried, der in Deutschland einzigartig ist. Da die Burg in Privathand ist und nur in Ausnahmefällen geöffnet wird, war eine Besteigung nicht möglich. Dennoch gab es einen wunderbaren Blick vom sog. Kaiserstuhl, einem vorgeschobenen Felssporn, weit in das bewaldete und herbstlich gefärbte Brexbachtal. Nach einem steilen Abstieg in die Schlucht wanderte man entlang dem Brexbach und kreuzte des Öfteren eine stillgelegte Bahnstrecke. Man staunte über deren beeindruckende Viadukte und bewunderte den Teufelsbergtunnel. Alles sah so aus, als wenn gleich wieder ein Zug hier fahren könnte. Schließlich ging es wieder steil bergan auf den felsigen Teufelsberg. Auch hier oben hatte man einen sehr schönen Überblick über das Tal. Nicht mehr lange, und man verließ die Waldwege um eine weite Weidelandschaft zu durchqueren. Hier traf die Gruppe auf eine große Herde von Angusrindern, die sich offensichtlich in dem nunmehr recht frischen, typisch westerwälder Klima, sehr wohlfühlten. Hinter dem Ort Alsbach ging es wieder bergab ins Tal zurück. Nun war es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt. Durch die Zeitumstellung wurde es auch schon langsam dunkel. Im Restaurant „Zur Drehscheibe" standen heiße Getränke und leckerer Kuchen bereit, so dass es allen schnell wieder warm wurde. Trotz der teilweise feuchten Witterung waren sich alle einig: „Schön, dass wir mitgewandert sind".