Aufgrund der Neuversiegelung des Bodens der Sporthalle 2 bei der BPOL, wird diese kurzfristig ab sofort bis voraussichtlich 24.06.2019 gesperrt. Am Freitag, 21.6., wird in der Halle Graf-Zeppelin-Straße der Prallschutz erneuert. Die Halle steht ab 16 Uhr wieder zur Verfügung. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass bei den Arbeiten Lösungsmitteldämpfe entstehen und sie nicht sagen kann, wann diese Dämpfe tatsächlich verflogen sind. Wir werden vor Trainingsbeginn gut lüften und dann jeweils entscheiden, ob die Durchführung tragbar ist.
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Die Märzwanderung der Wandergruppe

„Was haben wir mal wieder Glück mit dem Wetter"! Diesen Satz hörte man immer wieder, als sich 25 Wanderer der Wandergruppe des TV Hangelar auf den Weg machten, die Wahner Heide mal von ihrer nördlichen Seite her zu erkunden. Vom Parkplatz am Ausflugslokal Bambi in Rösrath ging es auf die rund 12 km lange Strecke. Bald schon erreichte man einen Soldatenfriedhof. Hier deuten verschiedene Grabsteine und ein Denkmal darauf hin, dass an diesem Ort viele russische und andere osteuropäische Kriegsgefangene beerdigt wurden. Nachdenklich geworden ging es weiter. Immer wieder weisen Warnschilder und rote Begrenzungspfosten auf die militärische Vergangenheit dieser Landschaft hin. Für die Nutzung als Truppenübungsplatz durch die belgische Armee wurden ganze Eichenwälder gerodet. Nach dem endgültigen Abzug der belg. Truppen Anfang 2004 begann man damit, die gesamte Wahner Heide zu renaturieren. Das bedeutet, hier alte Tierarten wieder anzusiedeln, wie Ziegen und eine größere Rinderherde. Auch in dieser Jahreszeit ist die Heidelandschaft sehr reizvoll. Der Weg führte durch dichten Wald genauso, wie durch offene Gebiete mit weitem Blick über Heide- und Ginsterbüsche. Wanderführerin Maria Feldhaus hatte diese Tour unter den Begriff „Heimatcheck" gestellt. Immer wieder machte sie an verschiedenen Stellen Halt und erklärte die Besonderheiten am Wegesrand. Da es in der Wahner Heide keine Bänke etc. gibt, lagerte die Gruppe kurzerhand direkt auf der Maikammerwiese an der Nordschleife.

Wahner Heide

Schöner hätte es nicht sein können. Die Sonne wärmte das Gras und die mitgebrachten Brote schmeckten hier besonders gut. Anschließend ging es weiter durch den Geisterbusch. Früher standen hier viele große Wacholderbüsche, die im frühmorgendlichen Nebel etwas „geisterhaftes" an sich hatten. Heute findet man noch vereinzelte Eichen, die sich aber wohl in der offenen Landschaft nicht halten können. Nach gut dreieinhalb Stunden war diese schöne Wanderung beendet. Natürlich kehrte man noch im "Bambi" ein, wo man sogar draußen sitzen konnte.