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Die Maiwanderung der Wandergruppe an die Wied

Es war Regen angesagt für diesen 25. Mai. Und dieser Ansage schenkten offensichtlich nicht wenige Glauben. Bedingt durch diese Vorhersage fand sich dann auch nur die überschaubare Zahl von elf Wanderwilligen ein, um im Rahmen der Maiwanderung den Unwettern zu trotzen. Allein, es gab nichts zu trotzen. Einmal mehr erwies sich Petrus als Wanderfreund, und Nässe gab es erst am Ende der Tour, und zwar in Form von Getränken der Wahl im zur Einkehr auserwählten Restaurant Misto's im Bürgerhaus in Neustadt/Wied.Die Tour hatte ihren Start- und Endpunkt in Rahms, einem von 56 Ortsteilen der Ortsgemeinde Neustadt. Rahms liegt im 470 km² großen Naturpark Rhein-Westerwald in Rheinland-Pfalz als einem der drei Bundesländer, über die sich der Westerwald erstreckt. Daneben beglückt er auch Nordrhein-Westfalen und Hessen. Auf weitgehend naturbelassenen Wanderwegen ging es von Rahms aus zunächst einmal zwei Kilometer durch Felder, Wiesen und schließlich Wald bergab, zuletzt entlang des Bachs Rahmser Seifen. Nach der Überquerung desselben bedeutete der ca. 1,5 km lange Aufstieg eine erste konditionelle Herausforderung und sorgte bei allen Beteiligten für „stramme Waden". An der Schutzhütte Strauscheid am Ende des Aufstiegs gab es dann eine verdiente Trinkpause. Danach führte die durch mehrere Auf- und Abstiege gekennzeichnete Wanderroute zunächst durch den Neustädter Ortsteil Strauscheid und anschließend weiter an die Lahn, vorbei am Aussichtspunkt Niederhoppen zur Schutzhütte Weißenfelser Ley, wo das Wandervolk nach etwa sieben Kilometern bei beeindruckendem Ausblick auf das Wiedtal eine etwas längere Pause zur Vernichtung des mitgeführten Proviants einlegte. Die verbleibenden drei Kilometer zurück nach Rahms wiesen dann nur noch überschaubare Steigungen auf und wurden gemessenen Schrittes und bei angeregter Unterhaltung bewältigt. Mit insgesamt zwar nur rund 10 Kilometern Länge aber eben auch 270 Metern Höhenunterschied und einem sehr abwechslungsreichen Ambiente entsprach die Wanderung den Erwartungen auch derer, die eine Herausforderung „jenseits des Sonntagsspaziergangs" suchten. Die nächste Wanderung der Wandergruppe im TV Hangelar hat das Leitmotiv „Der Butterpfad einmal anders", findet am 30. Juni 2024 unter der bewährten Leitung von Maria und Michael Feldhaus statt und führt uns, euch und alle als (willkommene) Gäste Teilnehmenden erneut in den Westerwald.

Maiwanderung 2024 2

Kurze Rast an der Schutzhütte Strauscheid.

Maiwanderung 2024

Maiwanderung 2024

Der Aussichtspunkt Weißenfelser Ley bietet einen spektakulären Blick ins Wiedtal.

Text Jürgen Hensel, Fotos Brigitte Hensel

Die Maiwanderung der Wandergruppe an die Wied

Besondere Auszeichnung für Michael Feldhaus

Michael Feldhaus wurde als Leiter der Wanderabteilung beim TV Hangelar durch den Vorstand des WesterWaldVereins im Rahmen der Mitgliederversammlung am 27.04.2024 in Höhn/WW mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Damit wurden seine jahrelangen Aktivitäten rund um das Wandern besonders gewürdigt. Michael organisiert mit seiner Frau Maria, einem Team von Wanderführern*innen und Wegewarten monatliche Halbtages- und Tageswanderungen. Immer wieder geht es dabei auch in den Westerwald, wie auch die diesjährige drei-Tages-Wanderung im Oktober. Der TV Hangelar ist seit vielen Jahren ein Zweigverein des WWV. Es gibt ausführliche Erläuterungen während der Wanderung zu Land, Leuten und insbesondere zu Flora und Fauna und es gibt meist auch Highlights, die vor Ort besucht werden. Neben den Wanderungen kommt das Gesellige aber auch nicht zu kurz, sei es bei der Wandergrille (dem Grillnachmittag im Garten) oder der Jahresrückblick mit Bildern und einem Film insbesondere über die großen Wanderungen. Dass über die Wanderungen immer mit ausführlichen Pressemeldungen berichtet wird, gehört natürlich auch zum Job des Wanderführers und Pressewartes.Silberne Ehrennadel des WWV  an Michael Feldhaus

Text: Otto Deibler, Foto: TV Hangelar

 

 

 

Besondere Auszeichnung für Michael Feldhaus

10 jähriges, erfolgreiches Bestehen der Boule / Pétanque Gruppe

Seit 10 Jahren begegnen sich Mitglieder des TV Hangelar regelmäßig – inzwischen sogar 3 x wöchentlich – auf dem Sportplatz und spielen gemeinsam Boule bzw. Pétanque. Mit den Kugeln wird das Schweinchen gejagt und es gibt viele Varianten im Spiel. Es gibt „Werfer" oder „Schießer" und alle haben viel Spaß dabei. Mit den Jahren wurde der bisherige Kugelstoßplatz um zwei Bouleplätze, teilweise mit großzügiger Unterstützung der Kreissparkasse Köln, erweitert. Neben den regelmäßigen Treffen gibt es auch vereinsinterne Meisterschaften und Juxturniere und manche der Spieler*innen nehmen auch schon an Treffen z.B. der Mendener Boulefreunde teil, häufig mit sehr guten Ergebnissen. Gäste sind immer herzlich willkommen, Kugeln stehen dafür zur Verfügung. Der Vorstand dankt insbesondere den drei jahrelangen Organisatoren Wolfgang Nelius, Frank Börner und Uwe Gawohl, die die Mannschaft zusammenhalten und immer neue Ideen einbringen.

Gruppenfoto Boule Jubiläum 2024

 

 

10 Jahre Boulegruppe 2024 Urkkunde

Text u. Fotos Otto Deibler

 

10 jähriges, erfolgreiches Bestehen der Boule / Pétanque Gruppe

Die Aprilwanderung der Wandergruppe ins Nistertal / Westerwald

Schon früh um acht Uhr trafen sich 14 Wanderbegeisterte vom TV Hangelar am letzten Aprilsonntag, um in den Westerwald zu fahren. Die Gruppenmitglieder Irmgard und Herbert Botz hatten die Tour vorbereitet. Start war am Kloster Marienstatt in Steinhausen. Kurze Zeit später, nachdem man entlang des wunderschön angelegten Kräutergartens und der alten Klostermauern gewandert war, erreichte man das Geotop-Tal der Großen Nister. Allen fiel sofort die hohe Fließgeschwindigkeit des Flusses auf. Ist es doch immer noch ein Ergebnis der vielen, starken Regenfälle in diesem Frühjahr. Und auch jetzt, bei Beginn der Wanderung regnete es leicht, was jedoch der guten Stimmung keinen Abbruch tat. So ging es viele Wegabschnitte, wo der Gruppe kein Mensch begegnete. Die Vegetation im Westerwald ist im Vergleich zum Rheinland mindestens noch 14 Tage zurück. Doch saftiges Grün an den Bäumen und auf den Wiesen mit unendlich vielen Frühblühern ist eine Freude für die Augen. Nach einem kräftigen Anstieg erreichte die Gruppe die Reste eines zugänglichen, mittelalterlichen Dachschieferbergwerks. Hier kann man sogar über eine Treppe viele Meter tief in einen Stollen herabsteigen. Schließlich erreichte die Gruppe das sog. „deutsche Eck" im Westerwald. Gemeint ist das Zusammentreffen der Großen und Kleinen Nister. Auf dem dortigen, gut gepflegten Rastplatz wurde bei nun warmen Sonnenschein eine längere Pause gemacht, bevor es am Wasser weiterging. An einem idyllisch gelegenen Ausflugspavillon ging es über den Wilhelmsteg in die „Kroppacher Schweiz". Über einen langen Anstieg und weiteren vier Kilometern erreichten nach rund 16 Km alle wieder den mittlerweile komplett besetzten Parkplatz am Kloster. Man war sich schnell klar, dass eine Einkehr für die Gruppe hier nicht möglich war. Daher besuchte man auf dem Heimweg noch einmal den Ausflugspavillon und wurde dafür mit schmackhaften Waffeln und sehr aufmerksamen Service belohnt. Ganz herzlichen Dank an das Ehepaar Botz, die diese Wanderung ausgewählt und vorbereitet haben. Wegen diverser, teilweise steiler Anstiege ist diese Rundtour mit zwei Stiefeln zu bewerten.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch darauf hinweisen, dass wir uns immer wieder freuen, wenn wir Vorschläge von Wandertouren von euch bekommen. Sie werden gerne in die Planung für das nächste Jahr übernommen.
In Planung ist auch die diesjährige 3-Tage Wanderung in das Gelbachtal / Lahn. Wir haben die vorgesehenen Wandertouren nun vorgewandert und ein Hotel buchen können. Die Ausschreibung wird gerade erstellt und auch an dieser Stelle veröffentlicht.

Maria und Michael Feldhaus

Aprilwanderung 2024 Nistertal


Text und Collage: Michael Feldhaus

Die Aprilwanderung der Wandergruppe ins Nistertal / Westerwald

Aufruf zum Trikottag am 11.06.2024

Der Landessportbund NRW ruft auf, mit dem Vereinstrikot Farbe zum "Sport im Verein" zu bekennen. Schickt mir doch bitte ein Foto eurer Mitmachaktion unter: michael.feldhaus@tvhangelar.de

Trikottag NRW 2024

Aufruf zum Trikottag am 11.06.2024

Vater-Opa-Kind Turnen 2024

Am Samstag, dem 13.04.2024 fand wieder das beliebte Vater-Opa-Kind Turnen statt. In Zusammenarbeit mit dem Fam.-Zentrum St. Anna, Hangelar stellten Leif Dreeser und seine engagierten Helfer einen vielfältigen Parcours zusammen, der den Kindern sichtlich Spaß machte. Vielen Dank den Helfern für ihre tatkräftige Mitwirkung! 

Vater-Opa-Kind Turnen 2024

Fotos und Collage: Michael Feldhaus

Vater-Opa-Kind Turnen 2024

Mitgliederversammlung 2024 wählt neuen Vorstand

Neue Wege im Vereinswesen geht der Turnverein Hangelar seit der letzten Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch. Nachdem der bisherige 1. Vorsitzende Otto Deibler nach 30-jähriger Tätigkeit im Vorstand, davon allein 11 Jahre als 1. Vorsitzender, nicht mehr kandidierte, war es dem Vorstand im Vorjahr nicht gelungen, einen Kandidaten für dieses anspruchsvolle Ehrenamt zu finden. Damit der Verein mit rund 1.400 Mitgliedern bis zu dieser Mitgliederversammlung weiter geschäftsfähig blieb, übernahm vor einem Jahr Stefan Halfen kommissarisch diese Aufgabe mit der Maßgabe, in Zukunft nicht allein die Funktion des 1. Vorsitzenden innezuhaben.

Man nahm Kontakt auf mit dem Landessportbund, der dem Verein eine juristische Beraterin zur Seite stellte. In vielen Sitzungen und Diskussionen kristallisierte sich eine Lösung heraus. Damit die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden können, wurde ein Modell entwickelt, wo es mind. drei bis max. fünf Vorstände gibt, die nach BGB beim Amtsgericht registriert sind. Jeder dieser Vorstände ist vertretungsberechtigt und haftbar. Der Vorteil für diese Ehrenamtler ist, dass die vielfältigen Aufgaben im Vorsitz auf mehrere Schultern verteilt werden können. Damit das beschlossen werden konnte, wurde die Satzung dementsprechend angepasst und nun von den Mitgliedern beschlossen.

Gewählt wurden Anna Hörstrup, Dietmar Roos, Johanna Sentis, Michael Feldhaus und Stefan Halfen. Neben diesen BGB-Vorständen wurden – wie bisher auch – ehrenamtliche Vorstandsmitglieder in den Gesamtvorstand gewählt, die die vielfältigen Aufgaben dieses großen Vereins mit übernehmen werden. Wie zum Beispiel Mitgliederverwaltung, Finanzverwaltung, Steuerangelegenheiten, sportliche Angelegenheiten mit über 50 Gruppen in 10 Sportstätten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Geschäftsstelle, Datenschutz, Sozialangelegenheiten, Prävention und Inklusion u.v.a.m. Der TV Hangelar freut sich sehr, dass nunmehr mit einem neuen Team die Zukunft des Vereins gesichert ist und es nach entsprechender Einarbeitung sehr positiv weitergehen kann.

Weiterhin wurde beschlossen, den Jahresbeitrag ab 2025 moderat anzupassen, jedoch soziale Aspekte, wie einen sehr günstigen Familienbeitrag auch zukünftig zu berücksichtigen. Seit 2016 war der Beitrag unverändert geblieben. Neben vielen Ehrungen durch den Rheinischen Turnerbund und den Vorstand schloss die Mitgliederversammlung nach einem langen Abend mit lange anhaltendem Applaus.

Hier finden Sie die Beamer-Präsentation und das Protokoll der Versammlung.

MV vom 10.04.2024

MV vom 10.04.2024

MV vom 10.04.2024

MV vom 10.04.2024

Neuer Gesamtvorstand  10.04.2024 bearbeitetDer neue Gesamtvorstand 2024 (es fehlt Marietheres Wirtz)

MV vom 10.04.2024 Fotocollage

Text und Fotos: Michael Feldhaus, Rolf Bull

Mitgliederversammlung 2024 wählt neuen Vorstand

Die Märzwanderung der Wandergruppe

Trotz widriger Wetterprognosen mit Regenschauern, Hagel und einstelligen Temperaturen wagten sich 16 Wanderinnen und Wanderer des TV Hangelar auf die Tour "Rund um Winterscheid". Wanderführerin Maria Feldhaus hatte bereits zu Beginn eine spannende Wanderung angekündigt. Der erste Abschnitt führte gemütlich von Winterscheid die Anhöhe herunter in Richtung Burg Herrnstein im Bröltal. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die Anlage, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, in ihrer ganzen Pracht. Es ging wohl darum, einen Eisenhammer zu schützen, der hier vom Wasser der Bröl angetrieben wurde. Leider ist eine Innenbesichtigung der Burg, die früher auch schon einmal Schloss Herrnstein hieß und heute dem Grafen von Nesselrod gehört, nicht möglich. Allerdings kann man zu bestimmten Terminen den Burggarten besichtigen. Nach einem stetigen Anstieg erreichte die Gruppe wieder den Ortseingang von Winterscheid. Jedoch änderte sich das Wetter nun schlagartig. Ein kräftiger Hagelschauer prasselte auf die Wanderer nieder. Aber die Stimmung blieb gut, und man amüsierte sich sogar über die tanzenden Hagelkörner auf Gras und Schirmen. Und nass wurde man davon ja auch nicht wirklich. Ein langer Abstieg über eine Wiese führte die Gruppe hinter dem Ort Winterscheiderbröl auf ein Teilstück des Erlebnisweges Sieg. Dieser Abschnitt hatte es jedoch in sich: Im vergangenen Dezember hatte das Sturmtief „Zoltan" mehrere Bäume entwurzelt und auf den Weg geworfen, der bis heute noch nicht wieder vollständig geräumt werden konnte. Die Wanderer mussten sich ihren Weg durch dichtes Gehölz und durch mehrere Baumkronen bahnen. Alle meisterten diese Herausforderung. Nach fast genau 10 Kilometern erreichten die Wanderer zufrieden und glücklich ihr Ziel. Eine abwechslungsreiche Wanderung mit wunderschönen Aussichten, historischen Sehenswürdigkeiten und einem unerwarteten Abenteuer. Die Gruppe bewies Teamgeist und Durchhaltevermögen und meisterte alle Herausforderungen mit Bravour. Man war froh, dieses kleine Abenteuer gemeinsam erlebt zu haben.

Text: Michael Feldhaus

Märzwanderung 2024 Winterscheid

Fotos: Mathias Hoder, Georg v. Graevenitz, Ingrid Martini, Michael Feldhaus

Die Märzwanderung der Wandergruppe

Franz Prochno verstorben am 15.03.2024

Liebe Mitglieder und Freunde der Wandergruppe,

Franz Prochno verstorben 15.03.2024 87J

wir müssen euch leider die traurige Mitteilung machen, dass unser Wanderfreund Franz Prochno heute Morgen, kurz vor seinem 87. Geburtstag, nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. Franz war seit dem 01.03.1999 Mitglied im Verein. Die Älteren von euch kennen ihn sicher noch als Leiter der Wandergruppe, die er von 2008 bis 2015 führte. Er war von 2002 bis 2021 auch als Wanderführer aktiv. Von ihm haben Maria und ich die Aufgaben dann übernommen. Im Jahre 2018 schrieb er eine wunderbare Chronik über die Wandergruppe, die für uns alle sehr unterhaltsam und informativ war.

Gerne erinnern wir uns an Franz, wie er auf Wanderungen ganz beiläufig „Früchte des Waldes" aufsammelte. Bei einer Rast hob er die Blätter oder Tannenzapfen in die Höhe und fragte uns der Reihe nach ab, um was es sich bei diesen „Exponaten" handelt. Sein beeindruckendes Fachwissen rührte daher, dass er in seinen Berufsjahren ein anerkannter Forstwirt im Brandenburgischen war.

Wir werden Franz in besonderer Weise in guter Erinnerung behalten. Sein Humor und Fachwissen werden uns fehlen.

Franz findet seine letzte Ruhestätte am 2. Mai im Friedwald / Lohmar, Andachtsstätte Franzhäuschen. Beginn 13:00 Uhr


Maria und Michael Feldhaus, Ltg. der Wandergruppe

Franz Prochno verstorben am 15.03.2024