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Juniwanderung "Grube Georg" der Wandergruppe

Laut Wetterbericht sollte es an diesem Sonntag schwül, heiß und bis 35 Grad werden. Eigentlich kein Wetter, um eine ausgiebige Wanderung zu machen. Trotzdem fanden sich 12 Wanderer des TV Hangelar am Treffpunkt ein, um unter der Leitung von Maria Feldhaus in den Westerwald zu fahren. Zunächst war die „Grube Georg" in Willroth das Ziel. Vielen ist der markante Förderturm an der A3, Abfahrt Dierdorf bekannt. Erwartet wurde die Gruppe dort von dem bekannten Heimatforscher Albert Schäfer. Sein Vater war noch aktiver Bergmann in dieser Erzgrube gewesen. So bekamen die Wanderer viele Details und Anekdoten aus erster Hand: Die Eisenerzförderung in dieser Region hat eine über 1000-jährige Tradition. Als Besonderheit gilt, dass der sog. „Erzgang", also die eisenerzhaltige Gesteinsader, nahezu senkrecht aus der Erde kommt. Zunächst im offenen Tagebau, in den sog. „Pingen" wurde das Gestein gefördert. Als das techn. nicht mehr möglich war, erbaute man 2 Förderanlagen. Der Schacht II, mit dem heute noch stehenden Förderturm von 56 m Höhe ging bis auf 913 m „Teufe" hinunter. Obwohl das hiesige Eisenerz von einer ausgesprochen hohen Güte war, wurde am 31.03.1965 auf Anraten von Ludwig Erhard die Förderung eingestellt. Die Eisenerzgewinnung in dieser Grube sei einfach zu unwirtschaftlich. 550 Bergleute wurden arbeitslos. Heute ist diese Anlage eine Touristenattraktion und kann zu bestimmten Zeiten besichtigt werden. Unsere Wanderer hatten zum Abschluss das tolle Erlebnis, bis oben zum Rad aufsteigen zu dürfen. Ein traumhafter Blick über die sonnenbeschienene Landschaft entschädigte für die vielen Treppenstufen, die zu erklimmen waren.

Grube Georg Juni 2019

Nach fast 2 Stunden ging es dann weiter ins nahgelegene Grenzbachtal. Rund 15 km schönster Wanderweg durch Buchenwald und freie Felder war zurückzulegen. Die Temperaturen waren zwar extrem und viel Wasser wurde getrunken. Dennoch war vorherrschende Meinung, dass es immer noch schöner sei, hier zu wandern, als in abgedunkelten Räumen daheim zu schwitzen. Zum Schluss erreichte man ein wunderschön gelegenes Café, wo man sich wieder stärken konnte und den Wasserverlust schnell wieder auffüllte.

Juniwanderung "Grube Georg" der Wandergruppe

Maiwanderung "Erpeler Ley" der Wandergruppe

14 gut gelaunte Wanderbegeisterte des TV Hangelar starteten Ende Mai, bei schönstem Wanderwetter in Unkel ihre Wanderung „Rund um die Erpeler Ley". Das erste Ziel in der, ehemals an einer Handelsstraße gelegenen Stadt mit schönem Fachwerk, war die Pfarrkirche St. Pantaleon. Auf dem Kirchhof umgeben viele alte Steinkreuze, teils aus dem 16. Jahrhundert, die heutigen Grabstellen wie ein schützender Zaun. Hier gibt es seit 2010 eine besonders gestaltete Gedenkstätte für Sternenkinder. Im Innern der spätgotischen Hallenkirche gibt es viel zu entdecken. Besonders hervorzuheben ist die Nothelferkapelle mit 14 lebensgroßen Figuren, von Unkeler Bürgern gestiftet. Darunter die Hl. Barbara, Patronin der Bergleute oder Christophorus, Schutzheiliger der Reisenden. Der Namenspatron der Kirche war Arzt unter Kaiser Maximilian um 300 n.Chr. und gilt als Patron der Ärzte und Hebammen. Nach diesem „Heimatcheck" ging es am Rhein entlang und im Bogen auf das rechtsrheinische Schiefergebirge zu. Ein steiler Anstieg führte zum 142 m hohen Stuxberg, ein früher Richtplatz von Unkel. Geologisch gesehen besteht der Berg aus Kalkschiefer eines ehemaligen Ozeans und ist 325 Mio. Jahre alt. Eine kleine Rast ließ Zeit, den Ausblick über die Rheinlandschaft zu genießen und sich vom Proviant zu stärken. Dann führte der Weg, zum Teil auf dem Rheinsteig, weiter bis zur Erpeler Ley. Hier handelt es sich um einen Basaltfelsen vulkanischen Ursprungs mit säuliger Struktur. In römischer Zeit gab es hier einen Steinbruch. Unterirdisch befindet sich ein vermauerter Eisenbahntunnel. Auf dem weitläufigen Aussichtsplateau gibt es verschiedene Denkmäler, die u.a. an die Opfer im Kampf um die Ludendorff-Brücke 1945 erinnern oder eine Zeppelinfahrt 1909.

Erpeler Ley Mai 2019y

Erfüllt von schönen Eindrücken ging es nun auf schmalen Waldwegen abwärts nach Erpel. Wunderschöne Fachwerkhäuser leiteten durch den Ort zum Rheinufer und weiter zum Ausgangspunkt zurück. Nach circa 13 km war eine Schlussrast im Café Krönchen wohlverdient.

 

Maiwanderung "Erpeler Ley" der Wandergruppe

Die Märzwanderung der Wandergruppe

„Was haben wir mal wieder Glück mit dem Wetter"! Diesen Satz hörte man immer wieder, als sich 25 Wanderer der Wandergruppe des TV Hangelar auf den Weg machten, die Wahner Heide mal von ihrer nördlichen Seite her zu erkunden. Vom Parkplatz am Ausflugslokal Bambi in Rösrath ging es auf die rund 12 km lange Strecke. Bald schon erreichte man einen Soldatenfriedhof. Hier deuten verschiedene Grabsteine und ein Denkmal darauf hin, dass an diesem Ort viele russische und andere osteuropäische Kriegsgefangene beerdigt wurden. Nachdenklich geworden ging es weiter. Immer wieder weisen Warnschilder und rote Begrenzungspfosten auf die militärische Vergangenheit dieser Landschaft hin. Für die Nutzung als Truppenübungsplatz durch die belgische Armee wurden ganze Eichenwälder gerodet. Nach dem endgültigen Abzug der belg. Truppen Anfang 2004 begann man damit, die gesamte Wahner Heide zu renaturieren. Das bedeutet, hier alte Tierarten wieder anzusiedeln, wie Ziegen und eine größere Rinderherde. Auch in dieser Jahreszeit ist die Heidelandschaft sehr reizvoll. Der Weg führte durch dichten Wald genauso, wie durch offene Gebiete mit weitem Blick über Heide- und Ginsterbüsche. Wanderführerin Maria Feldhaus hatte diese Tour unter den Begriff „Heimatcheck" gestellt. Immer wieder machte sie an verschiedenen Stellen Halt und erklärte die Besonderheiten am Wegesrand. Da es in der Wahner Heide keine Bänke etc. gibt, lagerte die Gruppe kurzerhand direkt auf der Maikammerwiese an der Nordschleife.

Wahner Heide

Schöner hätte es nicht sein können. Die Sonne wärmte das Gras und die mitgebrachten Brote schmeckten hier besonders gut. Anschließend ging es weiter durch den Geisterbusch. Früher standen hier viele große Wacholderbüsche, die im frühmorgendlichen Nebel etwas „geisterhaftes" an sich hatten. Heute findet man noch vereinzelte Eichen, die sich aber wohl in der offenen Landschaft nicht halten können. Nach gut dreieinhalb Stunden war diese schöne Wanderung beendet. Natürlich kehrte man noch im "Bambi" ein, wo man sogar draußen sitzen konnte.

Die Märzwanderung der Wandergruppe

Auftaktwanderung der Wandergruppe

Auftaktwanderung 2019Zum Wandersaisonauftakt 2019 sollte es nur eine relativ kurze und einfache Wanderung sein. Nicht, dass man vom Siebengebirge genug hätte, doch dann müsste man dort die Rundwege, die man in den vergangenen Jahren gewandert ist, in umgekehrter Richtung gehen. So ging es diesmal nicht dorthin, sondern in das nahgelegene Pleistal. Bei trockenem Winterwetter machten sich 33 Personen und ein Hund auf den Weg „Rund um die Burg Niederpleis". Knapp 10 km lang bei nur einer nennenswerten Steigung. Gemäß dem diesjährigen Motto: „Heimatcheck" erklärte Wanderführer Franz Prochno gleich zu Beginn an einer Steele am Wegesrand den Sinn und Gedanken des „Grünen C". Vom Pleisbachtal führte der Weg zum Ausgang des ICE–Tunnels und weiter entlang der Bahnstrecke. Hier konnte Michael Feldhaus, ehem. Kameramann der WDR-Lokalzeit, einiges von seinen Dreharbeiten über die damaligen Schwierigkeiten beim Tunnelbau erzählen. Weiter ging es dann auf einem Teilstück des „Sieghöhenweges". Dieser Wanderweg mit dem weißen „S" auf schwarzem Grund wird vom TV Hangelar betreut und soll im Juli ausführlicher erwandert werden. Vom Haus Ölgarten wanderte man weiter auf breiten Waldwegen. Franz Prochno erläuterte zwischendurch immer wieder eindrucksvoll, anhand von Beispielen am Wegesrand, die Auswirkungen der Borkenkäferplage. Die Fraßgänge der Maden waren unter den abgefallenen Rindenstücken der Fichten gut zu erkennen. Zwischendurch lernten die Wanderer auch die verschiedenen Sorten von Zapfen zu unterscheiden. Nach gut drei Stunden war man wieder an den Ausgangspunkt zurückgekehrt. Am Abend traf man sich aber schon wieder, um in den Ratsstuben traditionell in geselliger Weise das vergangene Wanderjahr in Bild und Ton noch einmal zu erleben.

Auftaktwanderung der Wandergruppe

„Jahresabschlusswanderung" des TV Hangelar

Pressebild MelatenZur diesjährigen „Jahresabschlusswanderung" des TV Hangelar besuchten 25 Wanderinteressierte einen besonderen Ort: „Melaten" in Köln. Unter der Führung einer exzellenten Kennerin dieses außergewöhnlichen Friedhofs lernte die Gruppe viel Neues kennen. Bereits im 12. Jahrhundert n.Chr. wurde hier schon der „Hoff zu Melaten" erwähnt. Damals lebten Leprakranke der Stadt hier in sog. Siechenhäusern, um die Menschen innerhalb der Stadtmauern von Köln nicht anzustecken.

Im Französischen, welches damals von den „Feinen Herrschaften" benutzt wurde, bedeutet krank: malade. Daraus wurde im kölschen Sprachgebrauch: melat sein. Daher lebten die Leprakranken nun an dem Ort für die Melaten. Ein Dekret Napoleons vom 12. Juni 1804 bewirkte, dass aus Gründen der Hygiene alle Menschen, bis auf kirchliche Würdenträger, außerhalb der Siedlungen und Städte bestattet werden mussten. 1810 wurde dann der Melatenfriedhof eingeweiht. Es gab aber große Unterschiede, wo man auf diesem Friedhof seine letzte Ruhestätte fand. Es gibt die breiten Hauptwege, an denen in der Regel wichtige Persönlichkeiten der Stadt beigesetzt werden, wie Bürgermeister oder Großindustrielle. Dann folgen an den Seitenwegen die Grabstätten von Persönlichkeiten wie, Schauspieler, Musiker oder „Promis" der heutigen Zeit. Einen besonders schönen Grabstein hatten die Kölner Bürger Johann, Christoph Winters, dem Gründer des Hänneschen Theaters aufgestellt. Auf diesem Friedhof kann man auch heute noch eine Grabstätte erwerben. Man muss noch nicht einmal in Köln gewohnt haben. Mehr als 2 Stunden verbrachte die Gruppe hier. Am Ende bedankte sich die Gruppenführerin für das große Interesse der Wanderer.

Es zeigte sich auch diesmal wieder, dass man mit Wandern immer auch viel Neues erfahren kann. Nachdem sich alle in einem typisch kölschen Lokal gestärkt hatten, ging es noch über einen urigen Veedelsweihnachtsmarkt in der Körnerstrasse. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr man am späten Nachmittag wieder nach Hangelar zurück.

„Jahresabschlusswanderung" des TV Hangelar

Wanderung des TV Hangelar: Erlebnis Wahner Heide

Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes: Ein regnerischer Samstagnachmittag war vorhergesagt. Dennoch trafen sich 13 Wanderer des TV Hangelar, um unter der Leitung von Wanderführerin Maria Feldhaus die Wahner Heide einmal von einer anderen Seite zu erkunden.

Gruppenfoto Wahner Heide

Start war an der Aggerbrücke in Lohmar. An der Agger entlang ging es bald recht steil hoch auf den „Scharfeberg". Die Laubbäume hatten hier fast alles Laub abgeworfen. So ging man wie auf einem weichen Teppichboden. Das sanfte Rascheln der Blätter erinnerte an die Spaziergänge, die man früher extra mit den Kindern zu dieser Zeit unternahm. Bald war Altenrath erreicht. Die Wanderer erfuhren nun, dass die Wahner Heide 1958 eigentlich für ein Freilichtmuseum vorgesehen war. Die Bundeswehr wollte dafür auf ihr Übungsgebiet verzichten. Der Flughafen Köln-Bonn musste allerdings auch erweitert werden. Dadurch wurden diese Pläne hinfällig und Kommern bekam den Zuschlag für ein Freilichtmuseum. Der Nieselregen hörte auf und die Schirme konnten wieder abgespannt werden. Sogar die Sonne ließ sich kurzzeitig blicken. Gut gelaunt erreichte man das ehemalige Camp Altenrath. Nur noch Reste der Panzerwaschstraße und einige Betonblöcke erinnern an die militärische Nutzung dieser Region. Wo einmal viele Hallen und Gebäude standen, gibt es nun ein renaturiertes Gebiet für die Ansiedlung von vom Aussterben bedrohten Tierarten. Ein sogenanntes Schwalbenhotel wird als Ersatz für die entfallenen Nistmöglichkeiten an den Gebäuden gut von den Vögeln angenommen. Nun ging es richtig tief in die Heidelandschaft. Der ausgetrocknete Boden zeigte, dass es noch viel zu wenig Niederschlag gegeben hat. Vorbei ging es an Stellen, wo bis 1869 noch unter Tage Bleierz und andere Erze abgebaut wurden. Teilweise sind die Grubeneingänge noch gut zu erkennen.

Über die Lorenbahnstraße ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo nach 14 Kilometern Kaffee und Kuchen auf die Wanderer warteten.

Wanderung des TV Hangelar: Erlebnis Wahner Heide

Wanderung durch das Bergische Land

Altenberger DomEine Wanderung durch das wilde Bergische Land, bei überraschend herrlichem und buntem Herbstwetter, haben die 15 Wanderer des TV Hangelar am Sonntag gemeistert. Der 18 Kilometer lange Weg führte entlang des Eifgenbachs bis hin zur großen Dhünntalsperre. Zurück ging es entlang des Bachlaufs der Dhünn bis nach Altenberg. Die Wege waren sehr abwechslungsreich und gingen mal durch herbstliche Laubwälder, über spannende Wurzelwege und an felsigen Wänden vorbei. Die Wanderer überstiegen auf dem Weg liegende Baumstämme oder krabbelten unter ihnen durch. Es konnten sowohl herrliche Aussichten über das Bergische Land genossen werden, als auch die Kultur rund um den Altenberger Dom mit all seinen Schätzen und historischen Werten. Selbstverständlich gab es nicht nur kulturelle, sondern auch kulinarische Genüsse, wie beispielsweise die Bergischen Waffeln. Gute Laune, viele Gespräche und Gelächter machten diese Wanderung zu einem sehr erfreulichen und entspannenden Ereignis. Und nun freuen wir uns schon auf das nächste Mal, wenn es in die Wahner Heide geht. Einhellige Meinung am Ende des Tages: Unsere Gruppe ist großartig!

Wanderung durch das Bergische Land

TV Hangelar: Kultur und Wanderung

Wanderung_2018_10Am letzten Septemberwochenende trafen sich 25 Wanderer des TV Hangelar zu einer Herbsttour. Diesmal mit einem großen Kulturanteil: erstes Ziel war der „Härle Park" am Hang des Rheintals in Oberkassel. Eine Gärtnermeisterin führte uns durch die Anlagen und gab kurze Einblicke in die Geschichte des Arboretums.

Der Park besteht aus drei Teilen: dem „Alten Park" mit altem Baumbestand und vielen kleinen Pflanzen. Sie wies hier auf alte Zedern hin, auf 40 m hohe Platanen, eine Vielzahl unterschiedlicher Ahornbäume und damit auf das bevorstehende Farbenspiel des „Indien Summer" am Rhein. Weiter ging es zum „Neuen Garten". Hier bilden über 800 Bäume und Sträucher sowie verschiedene Unterpflanzen ein schönes Miteinander. Zum Schluss kamen wir dann zum extensiven Waldpark mit Maar und Obstwiese.

Danach wanderten wir zum zweiten Ziel unserer Tour: der Grabstelle „Am Stingenberg", Fundstelle der Oberkassler Steinzeitmenschen. 1914 entdeckten Steinbrucharbeiter ein Grab aus der jüngeren Altsteinzeit (ca. 12000 v. Chr.). Auf einer Schautafel heißt es: sowohl ein weibliches als auch ein männliches Skelett sowie die Überreste eines Hundes und weitere Grabbeigaben wurden hier gefunden. Nun ging es weiter aufwärts bis zum „Rhein–Höhenweg", einer wunderschönen Wanderung durch den Ennert. An der Rabenlay, einer interessanten Aussichtsplattform, genossen wir den Blick vom Siebengegirge übers Rheintal bis nach Bonn. Danach ging es abwärts, zurück nach Oberkassel, wo man zu einer Abschlussrast einkehrte.

TV Hangelar: Kultur und Wanderung

Maiwanderung auf der Iserbachschleife

Wanderung_2018_05Siebzehn Wanderfreunde trafen sich auf Einladung des TV Hangelar zu einer Halbtageswanderung. Ziel: Die Iserbachschleife im Naturpark Rhein - Westerwald.

An diesem Samstag sollten die Temperaturen jedoch auf 30 Grad/C steigen. Für Wanderführerin Maria Feldhaus Grund genug strikt darauf zu achten, dass jeder ausreichend zu trinken dabei hatte. Rund 12 km lagen vor der Gruppe beim Start in Anhausen. Schon beim ersten Gang durch die Felder merkte man, dass die Luft hier oben wesentlich besser zu ertragen war, als noch in Hangelar. Zunächst ging es durch weitläufige Getreidefelder mit herrlichem Fernblick, dann auf schattigen Waldwegen weiter. Die Wanderung wurde als mittelschwer angekündigt, was sich auch darin zeigte, dass es einige anspruchsvolle Auf- und Abstiege gab. An der Kirchenruine Hausenborn verweilten die Wanderer etwas länger, galt es doch diese Wallfahrtskapelle aus dem Jahre 1441 eingehender zu entdecken. Im nahegelegenen Ort Isenburg mit seiner gleichnamigen Burgruine von 1103 wurde in einem schattigen Biergarten eine Zwischenrast eingelegt. Dort erfuhr die Gruppe, dass wenige Tage zuvor extreme Niederschläge viel Unheil angerichtet hatten. Weiter ging es dann steil bergan im Schatten riesiger Buchen. Bald war auch schon zu erkennen, wie heftig das Unwetter gewesen war. Ein Murenabgang hatte einen Waldwirtschaftsweg fast unterbrochen und etliche umgestürzte Bäume lagen am Wegesrand. Hier zeigte sich, dass gutes, festes Schuhwerk unabdingbar auf Wanderungen ist. Ein Gutes hatte doch der viele Regen gehabt. Felder und Wiesen zeigten sich in saftigem Grün und einer wundervollen Blütenpracht. Entlang rauschender Bachläufe ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Einhellige Meinung der Gruppe: Nirgendwo hätte man diese Temperaturen besser ertragen können, als auf dieser Wanderung.

Maiwanderung auf der Iserbachschleife