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Wanderung durch das Bergische Land

Altenberger DomEine Wanderung durch das wilde Bergische Land, bei überraschend herrlichem und buntem Herbstwetter, haben die 15 Wanderer des TV Hangelar am Sonntag gemeistert. Der 18 Kilometer lange Weg führte entlang des Eifgenbachs bis hin zur großen Dhünntalsperre. Zurück ging es entlang des Bachlaufs der Dhünn bis nach Altenberg. Die Wege waren sehr abwechslungsreich und gingen mal durch herbstliche Laubwälder, über spannende Wurzelwege und an felsigen Wänden vorbei. Die Wanderer überstiegen auf dem Weg liegende Baumstämme oder krabbelten unter ihnen durch. Es konnten sowohl herrliche Aussichten über das Bergische Land genossen werden, als auch die Kultur rund um den Altenberger Dom mit all seinen Schätzen und historischen Werten. Selbstverständlich gab es nicht nur kulturelle, sondern auch kulinarische Genüsse, wie beispielsweise die Bergischen Waffeln. Gute Laune, viele Gespräche und Gelächter machten diese Wanderung zu einem sehr erfreulichen und entspannenden Ereignis. Und nun freuen wir uns schon auf das nächste Mal, wenn es in die Wahner Heide geht. Einhellige Meinung am Ende des Tages: Unsere Gruppe ist großartig!

Wanderung durch das Bergische Land

TV Hangelar: Kultur und Wanderung

Wanderung_2018_10Am letzten Septemberwochenende trafen sich 25 Wanderer des TV Hangelar zu einer Herbsttour. Diesmal mit einem großen Kulturanteil: erstes Ziel war der „Härle Park" am Hang des Rheintals in Oberkassel. Eine Gärtnermeisterin führte uns durch die Anlagen und gab kurze Einblicke in die Geschichte des Arboretums.

Der Park besteht aus drei Teilen: dem „Alten Park" mit altem Baumbestand und vielen kleinen Pflanzen. Sie wies hier auf alte Zedern hin, auf 40 m hohe Platanen, eine Vielzahl unterschiedlicher Ahornbäume und damit auf das bevorstehende Farbenspiel des „Indien Summer" am Rhein. Weiter ging es zum „Neuen Garten". Hier bilden über 800 Bäume und Sträucher sowie verschiedene Unterpflanzen ein schönes Miteinander. Zum Schluss kamen wir dann zum extensiven Waldpark mit Maar und Obstwiese.

Danach wanderten wir zum zweiten Ziel unserer Tour: der Grabstelle „Am Stingenberg", Fundstelle der Oberkassler Steinzeitmenschen. 1914 entdeckten Steinbrucharbeiter ein Grab aus der jüngeren Altsteinzeit (ca. 12000 v. Chr.). Auf einer Schautafel heißt es: sowohl ein weibliches als auch ein männliches Skelett sowie die Überreste eines Hundes und weitere Grabbeigaben wurden hier gefunden. Nun ging es weiter aufwärts bis zum „Rhein–Höhenweg", einer wunderschönen Wanderung durch den Ennert. An der Rabenlay, einer interessanten Aussichtsplattform, genossen wir den Blick vom Siebengegirge übers Rheintal bis nach Bonn. Danach ging es abwärts, zurück nach Oberkassel, wo man zu einer Abschlussrast einkehrte.

TV Hangelar: Kultur und Wanderung

Juniwanderung am Laacher See

Wanderung_2018_06ADie Wandergruppe des TV Hangelar traf sich zu einer Tagestour auf dem Höhenwanderweg rund um Maria-Laach. Vom Restaurant Waldfrieden erreichte man schnell den Lydiaturm, der umgehend bestiegen wurde. Von hier oben hat man einen wunderbaren Blick über die Bäume hinweg auf den gesamten Laacher See. Dann ging es weiter durch den wunderschönen Buchenwald. Vorbei am alten Friedhof erreichte die Gruppe schließlich das Kloster. Hier erkundete man individuell die Kirche, die Gärtnerei und die Kunstbuchhandlung. Gut erholt ging es weiter. Es gab jedoch mehrere Teilnehmer, die das besondere Naturphänomen der "Mofette" noch nicht kannten. Daher änderte Wanderführerin Maria Feldhaus umgehend das Programm und nahm den unteren Weg direkt am Seeufer entlang. Zunächst aber kam man am Mundloch eines Stollens vorbei, den der Abt Fulbert um 1164 graben ließ, um den Wasserstand des Sees bei Hochwasser zu regeln. 1845 wurde dann ein weiterer Stollen fertiggestellt, der nochmal ca. 5 m darunter lag, der sog. Delius Stollen. Die Fläche des Sees wurde dadurch dauerhaft verringert. Das brachte dem Kloster 48 ha mehr landwirtschaftliche Nutzfläche. Weiter ging nun die Wanderung, vorbei an einem alten Bimssteinbruch und an der Stelle, wo einstmals die Burg von Pfalzgraf Heinrich II. von Laach stand. Immer intensiver roch es nun nach Schwefel. Schließlich konnte man aufsteigende Blasen im Wasser erkennen. Immer mehr Stellen mit ausströmenden Schwefelwasserstoff, die sog. Mofetten, wurden entdeckt. Dass dieser Vulkan noch so starke Ausgasungen hat, hätte kaum jemand für möglich gehalten. Tief beeindruckt und auch etwas nachdenklich geworden zog man weiter. Noch einmal ging es den Höhenweg hinauf bis zum Haus "Waldfrieden". Dort warteten auf der Sonnenterrasse Kaffee und Kuchen auf die Wandergruppe. Einhellige Meinung: Sollte dieser Vulkan doch noch einmal wieder ausbrechen, muss es ja nicht gerade am heutigen Tag sein... 

 

Juniwanderung am Laacher See

Maiwanderung auf der Iserbachschleife

Wanderung_2018_05Siebzehn Wanderfreunde trafen sich auf Einladung des TV-Hangelar zu einer Halbtageswanderung. Ziel: Die Iserbachschleife im Naturpark Rhein - Westerwald.

An diesem Samstag sollten die Temperaturen jedoch auf 30 Grad/C steigen. Für Wanderführerin Maria Feldhaus Grund genug strikt darauf zu achten, dass jeder ausreichend zu trinken dabei hatte. Rund 12 km lagen vor der Gruppe beim Start in Anhausen. Schon beim ersten Gang durch die Felder merkte man, dass die Luft hier oben wesentlich besser zu ertragen war, als noch in Hangelar. Zunächst ging es durch weitläufige Getreidefelder mit herrlichem Fernblick, dann auf schattigen Waldwegen weiter. Die Wanderung wurde als mittelschwer angekündigt, was sich auch darin zeigte, dass es einige anspruchsvolle Auf- und Abstiege gab. An der Kirchenruine Hausenborn verweilten die Wanderer etwas länger, galt es doch diese Wallfahrtskapelle aus dem Jahre 1441 eingehender zu entdecken. Im nahegelegenen Ort Isenburg mit seiner gleichnamigen Burgruine von 1103 wurde in einem schattigen Biergarten eine Zwischenrast eingelegt. Dort erfuhr die Gruppe, dass wenige Tage zuvor extreme Niederschläge viel Unheil angerichtet hatten. Weiter ging es dann steil bergan im Schatten riesiger Buchen. Bald war auch schon zu erkennen, wie heftig das Unwetter gewesen war. Ein Murenabgang hatte einen Waldwirtschaftsweg fast unterbrochen und etliche umgestürzte Bäume lagen am Wegesrand. Hier zeigte sich, dass gutes, festes Schuhwerk unabdingbar auf Wanderungen ist. Ein Gutes hatte doch der viele Regen gehabt. Felder und Wiesen zeigten sich in saftigem Grün und einer wundervollen Blütenpracht. Entlang rauschender Bachläufe ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Einhellige Meinung der Gruppe: Nirgendwo hätte man diese Temperaturen besser ertragen können, als auf dieser Wanderung.

Maiwanderung auf der Iserbachschleife

Wanderung „200 Jahre F.W. Raiffeisen“

Wanderung_2018_03AGrund genug für 22 Wanderbegeisterte des TV – Hangelar sich auf die Spuren dieses interessanten Menschen zu begeben. Ziel war zunächst einmal das Raiffeisenhaus in Flammersfeld. Hier hatte F.W. Raiffeisen von 1848 bis 1852 als Bürgermeister das Genossenschaftswesen aufgebaut. Die Gruppe wurde vom örtlichen Heimatforscher Albert Schäfer begrüßt. In einem kurzweiligen Vortrag stellte er die großen Verdienste dar, die Raiffeisen sich durch sein besonderes Engagement für die arme Landbevölkerung erworben hatte. So konnten die Bauern erstmals für einen ganz niedrigen Zinssatz von 5 % das Saatgut einkaufen. Üblich waren zu der Zeit bei den Geldverleihern bis zu 50%! Zudem ließ er zwei Straßen bauen, die den Westerwald mit dem Rheintal verbanden. Sein Genossenschaftswesen hat sich bis in die heutige Zeit erhalten und wurde sogar als vorbildlich anerkannt. Nach einem Rundgang durch das kleine Museum konnte man im Garten noch einen jungen Baum besichtigen, der wenige Tage zuvor vom Bundespräsidenten F.W. Steinmeier und seiner Frau dort gepflanzt worden war.

Wanderung_2018_03BNun begann die eigentliche Wanderung. Von Flammersfeld ging es über div. Wirtschaftswege nach Seelbach. Auf einer sonnigen Lichtung oberhalb des Ortes wurde eine zünftige Brotzeit gemacht. Schließlich ging es wieder weiter entlang der Wied. Auf der linken Seite des Weges konnte man im Schattenbereich noch lange Eiszapfen sehen, die von der Felswand runterhingen. Dagegen sah man in der Wied Aue schon die ersten Frühblüher. Am Sportplatz in Döttesfeld ging es über die Wied einen steilen Waldweg hoch. Auf der Höhe wurden die Wanderer mit traumhaften Weitsichten bei schönstem Frühlingswetter belohnt. Über den kleinen Ort Eichen gelangte man nach 12km zurück nach Flammersfeld. Dort hatte ein Café extra noch einmal geöffnet, um alle mit leckerem Kuchen und Getränken zu versorgen.

Wanderung „200 Jahre F.W. Raiffeisen“

Auftaktwanderung 2018 Siebengebirge

Wanderung_2018_01AEs ist Tradition, dass immer am letzten Januarsamstag eines neuen Jahres die Auftaktwanderung der Wandergruppe des Turnvereins Hangelar stattfindet. Wo geht's hin? Natürlich in das Siebengebirge, denn es ist ja eine Halbtagswanderung. Die Spuren vom Sturmtief „Friederike" sind überall noch deutlich zu sehen. Unser Wanderführer Franz Prochno hatte sich kurz zuvor noch beim zuständigen Förster vom VVS erkundigt. Dieser hatte die Hauptwanderwege jedoch für unbedenklich erklärt. Erhöhte Wachsamkeit sei aber geboten, denn es können immer noch vereinzelt Äste abbrechen.
Treffpunkt war die Margarethenhöhe. 30 Wanderer, diesmal ohne unseren „Herdenhund" Izzy, sammelten sich, und los ging es auf dem Hauptwanderweg in Richtung Einkehrhäuschen.

Wanderung_2018_01BKurz davor bog man links ab ins Tal. Weiter wanderte man über die Straßenbrücke und wieder bergauf. Auf der Höhe angekommen ging es nicht zum Milchhäuschen, wie manch einer dachte, sondern entgegengesetzt weiter, am Grillplatz vorbei. So manch einer hätte schon große Lust gehabt, hier und heute die Grillsaison zu eröffnen. Bald darauf war man wieder am Parkplatz. Ein Teil der Wandergruppe ging noch weiter auf den Ölberg, um bei diesem schönen Wetter (es war der einzige schöne Tag in der Schlechtwetterperiode) die Aussicht und die Sonne zu genießen.

Abends traf sich dann alle wieder zum ersten „gesellschaftlichen Ereignis" im neuen Jahr in den Ratsstuben. Schon traditionell, wurde das Wanderjahr 2017 in Bildern, mit Statistiken und Ehrungen und einem Video der 3- Tage Wanderung in die Rhön abgeschlossen. Zum Abschied wünschten sich alle ein gesundes und erfolgreiches Wanderjahr 2018.

Auftaktwanderung 2018 Siebengebirge