Die Frist zur Kündigung der Vereinsmitgliedschaft zum Jahresende ist der 1. Dezember. Bis dahin müssen ggf. Kündigungen dem Verein zugegangen sein.
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Die Novemberwanderung der Wandergruppe nach Vilich

Zu einer Wanderung besonderer Art hatte die Wandergruppe des TV Hangelar eingeladen: Ein Rundgang durch das historische Bonn-Vilich. Als sachkundiger Führer stand der Gruppe der Bonner Historiker C.-J. Bachem zur Seite. Nach gut fünf Kilometern Fußweg wurde die 17-köpfige Gruppe im Bürgermeister Stroof-Haus von ihm empfangen. Schnell wurde den WanderfreundInnen klar, dass sie heute eine alte Tradition wieder zum Leben erweckt, haben: Seit der Aufhebung des freiadeligen weltlichen Stifts Vilich am 27. Februar 1804 dient die Kirche der Pfarrgemeinde als Gotteshaus und alle Hangelarer, „die noch gut zu Fuß" waren, mussten sonntags den Kirchgang nach Vilich antreten (fast genau auf dem Weg, den die Wanderer heute genommen hatten). Auf dem Vilicher Friedhof wurden seinerzeit auch die Hangelarer Verstorbenen beigesetzt. Großen Ärger gab es 1685, als der Äbtissin Adelheid die Jagd- und Fischereirechte in der Hangelarer Heide von der Abtei Siegburg strittig gemacht wurden. Diese Anekdoten und nahezu unendlich viele Fakten über die Bedeutung Vilichs für die damalige Zeit bekamen die interessierten Zuhörer in humorvoller Weise vermittelt. C.-J. Bachem lud seine Gäste dann in die St. Peter Kirche ein. Sie ist der „Rest" einer großen romanischen, dreischiffigen Stiftskirche, die 1030 am Ort zweier Vorgängerkirchen errichtet wurde. Sie ist zugleich Grabeskirche der ersten Äbtissin, der heiligen Adelheid, und Wallfahrtskirche zu deren Verehrung. Der gotische Chor wurde 1280 von Baumeistern des Bonner Münsters vollendet. Er besticht durch die absolut sehenswerten Fenster des Glasmalers Walter Benner. Beim anschließenden Besuch im Bürgermeister-Stroof-Haus erfuhr man viele Dinge über das Wirken des ersten Bürgermeisters der Gemeinde Vilich, der späteren Stadt Beuel. Nachdem man sich bei Kaffee, Tee und Kuchen aufgewärmt hatte gab es noch eine Führung durch das Haus. C.-J. Bachem verabschiedete die Gruppe, nicht ohne den Hinweis auf noch so viele interessante Dinge zu geben, die es vielleicht dann im nächsten Jahr zu erkunden gilt.

Text u. Foto: Michael Feldhaus

Die Novemberwanderung der Wandergruppe nach Vilich

Die Oktoberwanderung der Wandergruppe

Die Oktoberwanderung des TV Hangelar führte diesmal in den südlichen Bereich des Siebengebirges. Gut 16 km Weg lagen vor den 13 Wanderfreunden beim Start auf dem Parkplatz der Bahnstation Kalenborn. Zunächst ging auf den Asberg. Mit seiner Höhe von 441 m und dem Gipfelkreuz bot er einen ersten Höhepunkt dieser Wanderung. Dank einer wunderbaren Sicht konnte man bis tief in die Eifel schauen. Nach einer kurzen Rast an einem der 3 Seen ging es weiter durch teilweise wunderschön herbstlich verfärbten Buchenwald. Wanderführerin Maria Feldhaus stimmte die Gruppe nun auf das eigentliche Highlight ein: der Aufstieg auf den Leyberg. Die Gruppe teilte sich auf. Ein Teil nutzte einen anspruchsvollen, schmalen Pfad, die Anderen erklommen regelrecht das kleine Hochplateau. Belohnt wurden alle jedoch mit einem der schönsten Aussichten auf das Siebengebirge. Von hier oben hat man die Möglichkeit eines kompletten Rundblicks vom Siebengebirge bis tief in den Westerwald. Natürlich wurde hier die Brotzeit eingenommen. Doch ein weiterer, schöner Teil der Strecke erwartete noch die Wanderer: der Aufstieg zur Kalenborner Höhe, entlang der historischen Kasbachtalbahn. Diese Steilstrecke wurde in früheren Zeiten als Abtransportstrecke für Basalt und Erz benutzt. Heute fährt ein historischer Schienenbus Ausflügler von Linz auf die Höhe. Ein stetig ansteigender Weg führte die Gruppe dann zum Ziel, dem Ausflugslokal „Little Britain", gegenüber vom Bahnhof Kalenborn. Hier befindet sich eines der kuriosesten englischen Lokale außerhalb von England. Die wundervolle Krönung einer tollen Wanderung.

Oktoberwanderung 2022

Fotos: Michael Feldhaus

 

Die Oktoberwanderung der Wandergruppe

Auf dem Weg zum Himmerich - die Septemberwanderung der Wandergruppe.

Hahn im Korb„Wir haben heute eine -mittelschwere- Wanderung vor uns. Jedoch ist die Strecke für jeden zu schaffen". So begrüßte die Wanderführerin Maria Feldhaus die Gruppe. „Wir haben doch sicher alle eine gute Kondition!" Gut 13 km liegen nun vor den Wanderfreunden des TV Hangelar. Ausgangspunkt ist die Jugendherberge in Bad Honnef. Bei idealem Wanderwetter geht es zunächst Richtung Mucherwiesental. Doch schon kommt das erste Hindernis. Wegen Waldarbeiten ist der Wanderweg gesperrt. Die Gruppe kann aber auf einen anderen Pfad ausweichen und den Berg hochsteigen. Schließlich stößt man auf den Paul-Greuel-Weg, auf dem es weiterhin stetig bergan geht. Einige Zeit später geht es, kaum erkennbar, vom Hauptweg ab und wieder sehr steil den Berg hinunter. Man wandert hier auf der ehemaligen Transporttrasse der Leybergbahn, die im Mittelalter das Siebengebirgsgestein mit Hilfe einer zweigleisigen Lorenbahn zu Tal transportierte. Dabei zogen die gefüllten Loren an Seilen und über Umlenkrollen die leeren Loren wieder den Berg hinauf. Im Mucherwiesental angekommen geht es gleich noch einmal gut 300 m steil bergauf. Wieder auf einer ehemaligen Lorentrasse, der Himmerichbahn. Die letzten Meter sind fast schon als alpin zu bezeichnen. Schließlich erreicht die Gruppe das wunderschöne Hochplateau des Himmerichs. Hier macht man eine ausgiebige Rast im Schatten einer Latitgesteinswand. Dieses Gestein wurde u.a. auch für den Bau vom Kloster Heisterbach verwendet. Bis zur Zerstörung durch die Nationalsozialisten 1933 gab es hier ein weithin bekanntes Naturfreundehaus. Es gibt einen wunderschönen Weitblick über das Rheintal bis tief in die Eifel. Von nun an geht es fast nur noch bergab. Über den Kölner Weg ins Schmelztal und dann, einem historischen Wegweiser folgend, wieder zurück zum Ausgangspunkt in Bad Honnef. Ganz besonders stolz auf ihre persönliche Leistung ist eine Mitwanderin, die mit ihren 84 Jahren diese doch recht anstrengende Tour geschafft hat.

auf dem Himmerich

Der historische Wegweiser in Bad Honnef

Vom 14.10.2022 bis zum 16.10.2022 führt die Wandergruppe des TV Hangelar ihre jährlich stattfindende 3-Tage Wanderung durch. In diesem Jahr geht es in den Westerwald. Es sind noch 2 Plätze frei. Wer Interesse hat und mehr erfahren will, möge sich doch bitte umgehend an den Leiter der Wandergruppe, Michael Feldhaus wenden: Tel.: 01714881127 

Michael Feldhaus

Auf dem Weg zum Himmerich - die Septemberwanderung der Wandergruppe.

Mit der Wandergruppe auf einem Traumpfad unterwegs

In der Einladung zur Augustwanderung des TV Hangelar stand „schwere" Wanderung. Das hatte sicher einige WanderfreundInnen abgeschreckt. So starteten nur sieben Wanderer zu einer dennoch ausgesprochen schönen Tour. Der „Traumpfad 4 Berge Tour" liegt im Wandergebiet der Vulkaneifel bei Mendig. Es werden die Berge „Gänsehals", „Schmitzkopf, „Sulzbusch" und am Schluss der „Hochstein" besucht. Ausgangspunkt ist der schattige Wanderparkplatz Erlenmühle. Es geht überwiegend auf urigen Waldpfaden durch Buchenwald, der dafür sorgt, dass es auch bei heißem Wetter erträgliche Temperaturen hat. Auf sanften Anstiegen geht es mit einem kleinen Abstecher in das Felsengebiet „Rauhbuur" mit massiven, hohen Tuffsteinwänden, deren Steine lange Zeit zum Backes- (Backofen-) Bau verwendet wurden. Etwas weiter den Berg hinauf sollte man auch unbedingt einen weiteren Abstecher machen und die Felsschlucht der „Marxe-Lay" besuchen. Ebenfalls eine tiefeingeschnittene Schlucht, an deren Ende auch Tisch und Bänke warten, um eine Trinkpause zu machen. Vom „Gänsehals" hat man einen schönen Weitblick bis zum Laacher See und das Neuwieder Becken. Überhaupt wechseln sich Waldpfade und Wege entlang der Wiesen ab und geben immer wieder traumhafte Fernblicke frei. Kurz nachdem man an der L82 die schwarzen Zufluchtshöhlen (begehbar) passiert hat, sie dienten Ende des II. Weltkrieges der Bevölkerung als natürliche Schutzbunker, geht es einen wirklich steilen Anstieg hoch. Ein Schild weist darauf hin, dass dieser Abschnitt nun die "alpine Eifel" genannt wird. Tatsächlich kommen hier alle ordentlich ins Schwitzen, zumal dieser Weg durch die pralle Sonne führt. Es gibt aber auch eine sanftere Serpentinenversion. Übrigens ist die Wegbeschreibung „schwer" nur auf diesen einen, extrem steilen, Wegabschnitt zurückzuführen. (Selbst unser Mitwanderer Sigi mit seinen 85 Jahren hat dieses Steilstück mit Bravour gemeistert)! Oben angekommen erreicht man bald die „Genovevahöhle". Ein Highlight auch für Familien mit Kindern. (spannend, Taschenlampen mitnehmen). Sie ist offiziell begehbar und führt ca. 30 m in den Berg. Kurz darauf erreicht die Gruppe eine wunderbare, uralte Buche mit einem enormen Stammumfang. Nun geht es fast nur noch bergab bis zum Kellbachtal, wo man nach 16 km, bedingt durch d. kleinen Abstecher, den Ausgangspunkt erreicht. Ein wunderbarer Traumpfad, der seine Bezeichnung voll verdient hat.

Text: Michael Feldhaus4 Berge Tour

4 Berge Tour

4 Berge Tour

Fotos: Patrick Reinprecht u. Michael Feldhaus

Mit der Wandergruppe auf einem Traumpfad unterwegs

Die Juniwanderung der Wandergruppe am 26.06.2022

Am 26.6.2022 trafen sich um 8:30 Uhr auf dem Parkplatz am Ehrenmal in Neunkirchen-Seelscheid 10 Wanderinnen und Wanderer, um den 16,5 km langen „Kräuterweg" zu erkunden.Diese Wanderung wurde von Irmgard und Herbert Botz geplant und geführt begleitet von der Wanderführerin Maria Feldhaus. Der Kräuterweg ist ein verkehrsarmer Rundweg über vornehmlich Wald- und Feldwege. Er verläuft überwiegend hügelig und bietet unterwegs auf 12 Infotafeln neben interessanten Zeitreisen auch immer wieder praktische Tipps zu schmackhaften Rezepten für die gesunde Küche. Ebenso erhält man wertvolle Informationen zur heilenden Wirkung von Kamille und Co. Jahreszeitlich bedingt wuchsen tatsächlich nicht neben allen Tafeln die beschriebenen Kräuter in der Natur, doch gaben die Beschreibungen nachvollziehbare und bebilderte Einblicke in die Welt und Nutzung dieser Kräuter. Das Wetter war durchweg angenehm, wohl temperiert, trocken und windstill. Nach einem etwas längeren Anstieg waren wir nach ca. 7 km alle auf Betriebstemperatur, so dass eine am Wegesrand stehende Wanderhütte als willkommene Gelegenheit zur ersten Rast genutzt wurde. Tipp: Etwa einen guten Kilometer später passierten wir in Meisenbach ein kleines, nettes und einladendes Gartencafé, in dem nach Voranmeldung unter https://www.facebook.com/gartencafemeisenbach/  WanderInnen mit selbstbereiteten kulinarischen Genüssen bewirtet werden können. Nun ging es in die Auen des Naafbachtals, die dank bürgerlicher Proteste in den 60er Jahren als wunderschönes Wandergebiet erhalten geblieben sind, nachdem noch in der Planungsphase der Bau einer Talsperre verhindert werden konnte. Bei km 11,5 machten wir gegen 12:15 Uhr Mittagsrast und saßen entweder auf einer Bank im Sonnenschein oder auf dem Boden einer Wiese im Schatten. Im Anschluss ging es über einen schmalen Waldweg bergauf. Über weitere Wald- und Wirtschaftswege erreichten wir gegen 14.00 Uhr wieder den Parkplatz in Seelscheid. Von dort war es nur noch ein Katzensprung zum Café „Haus im Park" in Seelscheid, wo wir uns bei Getränken und Kuchen stärkten. Dann setzte doch noch der Regen ein, der uns aber zum Ende der Tour nichts mehr anhaben konnte.

Irmbert

Kräuterwegwanderung Juni 2022 Infotafel

Kräuterwegwanderung Juni 2022 Bank

Kräuterwegwanderung Juni 2022 Gruppe

Fotos: TV Hangelar

Die Juniwanderung der Wandergruppe am 26.06.2022

Die Maiwanderung der Wandergruppe

 

Maiwanderung am 28.05.2022
Der Rundwanderweg um das ehemalige Fort Ommeroth auf dem Nutscheid war den meisten der 16-köpfigen Wandergruppe vom TV Hangelar bislang unbekannt. Der Nutscheid ist ein bewaldeter Höhenrücken zwischen den Flüssen Sieg und Bröl. Geilenkausen, bei Waldbröl, war Start und Ziel der circa 11 km langen Wanderung. Wunderbar sonniges und trockenes Maiwetter erleichterte den schotterreichen Anstieg zur ersten Anhöhe. Abwechslungsreiche Wege folgten und boten, auch bedingt durch große Waldlücken, wunderbare Weitsicht ins Bergische und den Westerwald. In Nähe zur ehemaligen Raketenabschussanlage war Gelegenheit zur Mittagsrast. Die Nutscheid - Stellung gehörte seit den 60er Jahren zum Schutzring um die damalige Bundeshauptstadt Bonn. Heute ist von den alten Munitionshallen und Abschussplätzen kaum noch etwas zu sehen. Das Gelände, von der Bundeswehr nicht mehr benötigt, ist schon länger in Privatbesitz und bietet Reiterferien für Gruppen und Familien. Lässt man den Bergsporn hinter sich, liegt am Wegesrand der „Galgenberg". Ein Kruzifix, auf einer kleinen Lichtung, erinnert an eine alte Hinrichtungsstätte der Gemeinde Windeck. Im letzten Drittel des Weges ging es sanft abwärts und von vielen Schmetterlingen begleitet zur Schlussrast ins gemütliche „Kräutercafe" in Geilenkausen, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Bei Fichtennadelspitzentorte und anderen Leckereien ging ein schöner Nachmittag zu Ende. Die Geschwister Höhler hatten eine sehr schöne Tour ausgearbeitet.

Ommerothwanderung Mai 2022

Fort Ommeroth Wanderung Mai 2022

Fort Ommeroth Wanderung Mai 2022

Fotos: Monika Merkel

 

 

Die Maiwanderung der Wandergruppe

Die Aprilwanderung der Wandergruppe

Seit vielen Jahren ist die Wandergruppe des TV Hangelar Mitglied im Westerwaldverein. Auch deshalb hatte Wanderführerin Maria Feldhaus für die April-Wanderung das Wandergebiet des Westerburger Landes ausgewählt. Ausgangspunkt der 16 km Tour war der große Parkplatz am Wiesensee. Bei schönstem Wanderwetter machte sich die Gruppe auf den abwechslungsreichen Weg. Schmale Pfade führten an Bächen entlang, durch weite Wiesenflächen, die mit gelb blühendem Löwenzahn übersäht waren, hinauf zu herrlichen Fernsichten über die Region des Hohen Westerwaldes. Als Höhepunkt wartete der Weg durch die Holzbachschlucht. Kurz vor der Gemeinde Gemünden hat sich vor Urzeiten der bis dahin anmutige Holzbach 30 m tief durch Basaltgestein gegraben. Die Gruppe wählte den linkseitigen, auf halber Höhe gelegenen Pfad. Der bot einen imposanten Blick auf das felsige Flussbett und eine Wanderung durch frühlingshaft blühende Bereiche, mit dem „Hohlen" Lerchensporn und üppig auftretenden Buschwindröschen - eine Vielfalt der Botanik zum Bestaunen. Ein Picknickplatz direkt am Holzbach lud zur Mittagsrast ein. Danach besichtigte die Gruppe in Gemünden die mehr als 1100 Jahre alte, evangelische Stiftskirche mit ihren beeindruckenden Fresken und der historischen Orgel. Zum Ende der Tour wartete der einzige etwas anspruchsvollere Anstieg von ca.110 Höhenmetern. Danach führte ein schmaler Waldweg die Wanderer zu einem schönen Aussichtspunkt, von dem aus die Burg und die alte Eisenbahnbrücke von Westerburg zu sehen waren. Zusätzlich belohnt wurde die Gruppe bei der abschließenden Einkehr am Wiesensee mit Kaffee und Kuchen. Wieder einmal hat sich der Westerwald von einer seiner schönsten Seiten gezeigt.

Westerburg/Wiesenseewanderung 24. April 2022

Wiesenseewanderung 24.April 2022

Die Aprilwanderung der Wandergruppe

Die Märzwanderung der Wandergruppe am 26.03.2022

Märzwanderung 2022

Es lag sicher auch an dem wunderschönen Frühlingswetter, dass der Wanderführer Michael Feldhaus vom TV Hangelar 26 Wanderbegeisterte zur Märzwanderung begrüßen konnte. Besonders freuten sich die WanderInnen auch darüber, dass eine ukrainische Mutter, die erst kürzlich aus Kiev flüchten musste, mit ihren beiden Kindern dabei war. Unter dem Motto: „Die 14. Etappe des Bergischen Weges" ging es zunächst mit dem Bus zum Startpunkt Nonnenberg bei Hüscheid. Das leuchtend gelbe Hinweisschild zeigte, dass man hier richtig war. Auf 13 km Wanderwegen, zunächst stetig ansteigend, ging es diesmal von Osten her auf das Siebengebirge zu. Die 14. Etappe bietet doch sehr viel Abwechselung. Mal geht man über weite Felder mit einem tollen Blick auf das Siebengebirgspanorama, mal durchstreift man auf breiten Wegen verschiedene Waldgebiete. Vorbei ging es aber auch am Soldatenfriedhof in Ittenbach, auf dem ungefähr 1200 gefallene Soldaten des II. Weltkrieges bestattet worden sind. Am wunderschön gelegenen Rastplatz an der Frühmesseiche wurde Mittagsrast gemacht. Gut gestärkt ging es dann den Berg hinunter, um dann allerdings nach einem anstrengenden Anstieg unterhalb der Streuobstwiese, den Löwenburger Hof zu passieren. Dieser Ort war auch gleichzeitig der höchste Punkt der Wanderung. Nun ging es zunächst stetig bergab, um dann noch einmal einen kräftigen Anstieg zu nehmen. Der Große Breiberg war das nächste Ziel. An der dortigen Schutzhütte ging es noch einmal richtig anstrengend bergauf. Dann hatten die WanderInnen jedoch einen der schönsten Blicke auf das Siebengebirge: Im Vordergrund das Drachenfelspanorama, dazwischen in dunstiger Entfernung, Bonn mit seinem Rheinbogen. „Traumhaft schön" hörte man immer wieder. Nun ging es nur noch bergab in Richtung Rhöndorf. Vorbei am Friedhof mit der Grabstelle von Konrad Adenauer ging es geradewegs auf das Café Profittlich zu, wo man mit leckerem Kaffee und Kuchen verwöhnt wurde. Der Wanderführer hatte entschieden, nicht noch die eigentlich vorgesehene Streckenführung über den Drachenfels zu nehmen, da bei dem schönen Wetter dort oben sicher kein Platz für eine so große Gruppe gewesen wäre. So wanderte man, gut gestärkt, nur noch wenige 100 Meter bis zur Haltestelle Rhöndorf der Linie 66. Das Gute ist ja auch, dass das Siebengebirge tatsächlich ohne umzusteigen von Hangelar zu erreichen ist. 

Märzwanderung 22 GruppeFoto: Georg von Graevenitz

Märzwanderung 2022Michael Feldhaus (Text und 2 Fotos)

Die Märzwanderung der Wandergruppe am 26.03.2022

Die Februarwanderung 2022 der Wandergruppe

Februarwanderung 2022

Die Februarwanderung des TV Hangelar führte 11 Wanderbegeisterte diesmal in das Pleiser Hügelland. Die Kapellenschleife macht ihrem Namen alle Ehre. Allein auf dieser Tour berührt der Weg den Standort von 9 Kapellen. Startpunkt war der Wanderparkplatz an der L 268. Von dort führte der Weg, markiert mit der gelben Kapelle auf rotem Grund, zunächst über Herresbach nach Oberpleis. Die Führung der Wanderung lag erstmals in den Händen von Sylvia Possart, die sich sehr gut informiert hatte und zu den einzelnen Kapellen am Wege immer gute Informationen geben konnte. Ein erster Höhepunkt war die winzige Kapelle auf dem Hochplateau vom Hartenberg. Von hier oben hatte man eine wunderbare Fernsicht bis Köln und sah sogar den Dom. Nachdem es am Morgen noch frostige Temperaturen gab, erwärmte sich die Luft nun schnell durch den strahlenden Sonnenschein. Die Wanderroute hatte diesmal den Vorteil, kaum durch Wälder zu führen. Immer wieder hatte die Wandergruppe die Gelegenheit, sich an traumhaften Fernsichten zu erfreuen. Der Weg führt immer wieder durch Baumschulen und Obstplantagen. Nach fast genau der Hälfte der Wanderstrecke erreichte die Gruppe die besonders schöne Eisbacher Marienkapelle. Der stolz dieser Gemeinde ist aber nicht nur diese ausgesprochen gut gepflegte Anlage, sondern das gesamte Erscheinungsbild des Ortes. Die Wandergruppe erwartete hier eine angenehme Überraschung: Der Ehemann der Wanderführerin hatte mit dem Wohnmobil Kaffee und Kuchen dorthin gebracht und wurde mit großem Hallo begrüßt. Der Kapellenweg hat leider den Nachteil, dass es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt. Gut gelaunt ging es nun die restlichen Kilometer weiter. Eigentlich hätte diese Teilschleife nur 14 Km betragen, die Wanderführerin hatte aber extra noch 7 Km Verlängerung um Berghausen angehängt. Äußerst zufrieden mit der Wanderstrecke bedankte sich die Gruppe mit Schlussapplaus und freut sich auf die nächste Tour Ende März.

Februarwanderung 2022

Michael Feldhaus

Die Februarwanderung 2022 der Wandergruppe

Die Auftaktwanderung der Wandergruppe 22.01.2022

„Es geht endlich wieder los"! Mit diesen Worten begrüßte der Wanderführer und Leiter der Wandergruppe des TV Hangelar, Michael Feldhaus, die 23 Wanderbegeisterten zur ersten Wanderung im neuen Jahr. Start war an der Burg Wissem in Troisdorf. Zunächst ging es zum Waldpark, den viele so noch nie wahrgenommen hatten. Nach Überquerung der Altenrather Straße ging es dann auch gleich richtig in die Wahner Heide. Erste Station war der Telegrafenberg. Hier wurde erklärt, wie die Nachrichtenübermittlung von Berlin nach Coblenz ab dem Jahr 1832 funktionierte: Auf dem Turm, der neben dem Forsthaus Telegraf stand, waren bewegliche Holzlatten angebracht. Die diensttuende Mannschaft beobachtete die beiden Nachbartürme jeweils in Porz-Zündorf (9,3 km) oder in Söven (8,6 km). Wenn sich dort die Konstellation der „Latten" veränderte, war das eine Nachricht, die man wie Morsezeichen lesen konnte. Man machte das wiederum auch an diesem Telegrafen und gab so die Nachricht weiter. So schaffte man es tatsächlich, Informationen von Berlin bis Coblenz in weniger als 15 Minuten weiterzuleiten. Jetzt ging es auf typischem Sandboden weiter. Die Strecke führte entlang den mit roter Farbe gut markierten Wanderwegen zu Punkten mit wunderbaren Eindrücken der Heidelandschaft. Diese Wege dürfen nicht verlassen werden, einmal zum Schutz von Fauna und Flora, jedoch auch, da sich immer noch gefährliche Munitionsreste dieses ehem. Truppenübungsplatzes im Boden befinden können. Es war zwar trocken, jedoch ließ Bodennebel keine Fernsicht zu. Trotzdem hatte auch diese Witterung ihren besonderen Reiz und zeigte, dass die Wahner Heide zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. Nach etwas mehr als 3,5 Std. Gehzeit erreichte man wieder die Burg Wissem und wurde im dortigen Caffé dell' Arte mit leckerem Kaffee und Kuchen verwöhnt.
Die nächste Wanderung am 27.02.2022 führt uns auf dem „Klosterweg" in die Region Oberpleis.

Wahner Heide 22.01.2022

Fotos: Monika Merkel

Die Auftaktwanderung der Wandergruppe 22.01.2022