Neue Corona Schutzverordnung ab 13.01.2022: für Sport in Innenräumen gilt die 2G+ Regel. Das heißt, dass alle Teilnehmer geimpft oder genesen UND getestet oder geboostert (bzw. in den letzten 3 Monaten genesen) sein müssen.
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Die Auftaktwanderung der Wandergruppe 22.01.2022

„Es geht endlich wieder los"! Mit diesen Worten begrüßte der Wanderführer und Leiter der Wandergruppe des TV Hangelar, Michael Feldhaus, die 23 Wanderbegeisterten zur ersten Wanderung im neuen Jahr. Start war an der Burg Wissem in Troisdorf. Zunächst ging es zum Waldpark, den viele so noch nie wahrgenommen hatten. Nach Überquerung der Altenrather Straße ging es dann auch gleich richtig in die Wahner Heide. Erste Station war der Telegrafenberg. Hier wurde erklärt, wie die Nachrichtenübermittlung von Berlin nach Coblenz ab dem Jahr 1832 funktionierte: Auf dem Turm, der neben dem Forsthaus Telegraf stand, waren bewegliche Holzlatten angebracht. Die diensttuende Mannschaft beobachtete die beiden Nachbartürme jeweils in Porz-Zündorf (9,3 km) oder in Söven (8,6 km). Wenn sich dort die Konstellation der „Latten" veränderte, war das eine Nachricht, die man wie Morsezeichen lesen konnte. Man machte das wiederum auch an diesem Telegrafen und gab so die Nachricht weiter. So schaffte man es tatsächlich, Informationen von Berlin bis Coblenz in weniger als 15 Minuten weiterzuleiten. Jetzt ging es auf typischem Sandboden weiter. Die Strecke führte entlang den mit roter Farbe gut markierten Wanderwegen zu Punkten mit wunderbaren Eindrücken der Heidelandschaft. Diese Wege dürfen nicht verlassen werden, einmal zum Schutz von Fauna und Flora, jedoch auch, da sich immer noch gefährliche Munitionsreste dieses ehem. Truppenübungsplatzes im Boden befinden können. Es war zwar trocken, jedoch ließ Bodennebel keine Fernsicht zu. Trotzdem hatte auch diese Witterung ihren besonderen Reiz und zeigte, dass die Wahner Heide zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. Nach etwas mehr als 3,5 Std. Gehzeit erreichte man wieder die Burg Wissem und wurde im dortigen Caffé dell' Arte mit leckerem Kaffee und Kuchen verwöhnt.
Die nächste Wanderung am 27.02.2022 führt uns auf dem „Klosterweg" in die Region Oberpleis.

Wahner Heide 22.01.2022

Fotos: Monika Merkel

Die Auftaktwanderung der Wandergruppe 22.01.2022

Die Novemberwanderung der Wandergruppe

„Der unbekannte Finkenberg", so lautete das Motto der letzten Wanderung des TV Hangelar. Bei wunderschönem Herbstwetter machten sich 13 Wanderer und Wanderinnen, begleitet von Hütehund Easy, unter Leitung von Maria Feldhaus auf den Weg von Hangelar nach Holzlar. Entlang den Feuchtwiesen in Pützchen überquerte man die Pützchens Chaussee und stieg dann in den Ennert ein. Zunächst war das Foveauxhäuschen das Ziel. Dort gab es die Mittagsrast unter strahlend blauem Himmel. Mit einem Geburtstagslied wurde unser langjährige Mitwanderer Dr. Dieter Beller zu seinem 80. Geburtstag überrascht. Gut gestärkt ging es nun den Berg hinunter, wo die Gruppe in Limperich an der Finkenbergstraße von Carl J. Bachem, Vorsitzender des Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn erwartet wurde. Als ausgewiesener Kenner dieses geschichtsträchtigen Ortes konnte er den Wanderern viel Erstaunliches erzählen: Entstanden ist dieser Berg aus unterirdisch hochquellendem Siebengebirgsmagma. Das Basaltgestein wurde dort ab 1830 abgebaut und für den Bahntrassen- und Wegebau verwendet. Bis etwa 1900 hatte der Steinabbau den gesamten Berg in eine zerklüftete Ruine verwandelt. Von vormals 119 Metern blieb bis heute eine max. Höhe von 93 Metern. Während des 1. Weltkrieges arbeiteten dort auch russ. Kriegsgefangene. Sie wohnten in einfachen Unterkünften in einer Tallage unterhalb des heutigen Sportplatzes. Später wurden diese Baracken von ausgebombten Beuelern besiedelt. Wegen seiner idyllischen Lage und ihrem fast schon alpinen Flair wurde das Tal „Zillertal" genannt. Die Wanderer erfuhren auch, dass schon Napoleon nachweislich im Jahre 1811 diesen Ort besucht hat. Er bestieg hier das kleine Hochplateau, um mit Blick von dort zu entscheiden, dass von den Plänen einer erneuten Befestigung Bonns abzusehen sei. Die Gruppe umrundete dann den Berg und war erstaunt über den wunderschönen Baumbestand und die „verwunschenen" Einschnitte in dieser Bergregion. Nach rund 90 Minuten verließ man wieder den Finkenberg, nicht ohne sich ausgiebig bei C.J. Bachem für die humorvolle Führung bedankt zu haben.

Finkenbergwanderung 11 2021

Finkenbergwanderung 11 2021

Finkenbergwanderung 11 2021

Text: Michael Feldhaus, Fotos: Monika Merkel

Die Novemberwanderung der Wandergruppe

Wanderung auf dem "Berg. Weg", Etappe 13

Wieder einmal verhieß der Wetterbericht nichts Gutes. Trotzdem trafen sich 15 gut gelaunte Wanderbegeisterte am letzten Sonntag, um die 13. Etappe des „Bergischen Weges" zu erkunden. Die Wandergruppe des TV Hangelar hatte einen Bus organisiert, der die Wander*Innen zum Startpunkt Nonnenberg bei Oberpleis brachte. Dort begann die Wanderung gleich mit einem starken Anstieg. Das brachte alle schnell auf „Betriebstemperatur". Belohnt wurde man dann mit einem außergewöhnlichen Blick auf den Ölberg. Weiter ging der Anstieg durch wunderschöne Buchenbestände. Die Natur hatte für einen weichen, farbenfrohen Teppich gesorgt. So mancher Wanderer ertappte sich dabei, wie er mit den Schuhen das Laub zum Rascheln brachte, so wie man es früher in der Kindheit immer gerne machte. Kurz vor dem „Haus Neuglück", einem wunderschönen Fachwerkhaus (ursprünglich erbaut für einen Steiger der Erzgrube Neuglück) kam dann doch ein kräftiger Regenschauer herunter, der jedoch nach kurzer Zeit vorüber war. Es war der einzige nennenswerte Schauer, der die Gruppe jedoch nicht aufhalten konnte. Weiter ging es auf der insges. 18,5 km langen Strecke, mal durch bunten Herbstwald, mal auf Höhenzügen, die einen wundervollen Weitblick über die Landschaft erlaubten. Kurz vor dem Ziel, der Stadt Blankenberg, kam doch noch die Sonne zum Vorschein. Nach ca. 5 Std. erreichte die Gruppe das kleine Café „Alt Blankenberg". Dort wurden die Wander*Innen schon vom Ehepaar Pütz mit leckerem selbstgebackenem Kuchen erwartet. Später ging es zur Bahnhaltestelle Blankenberg, von wo aus man mit dem ÖPNV wieder zurück nach Hangelar fuhr.

Wanderung Berg. Weg 11.2021

Berg. Weg Nov.2021

Wanderung Berg. Weg 11.2021

Foto. Monika Merkel

 

Wanderung auf dem "Berg. Weg", Etappe 13

Die Wanderung "Rund um den Petersberg"

Die Septemberwanderung der Wandergruppe des TV Hangelar e.V. führte durch das Wandergebiet Siebengebirge. Unter der Leitung von Monika Merkel erlebten die 17 WanderfreundInnen bei schönstem Wanderwetter das Siebengebirge teilweise ganz neu. Mit dem ÖPNV angereist bis Haltestelle Oberdollendorf, führte von dort der Weg am Hang entlang zunächst zum „Mäuseturm". Nach einer kurzen Trinkpause ging es weiter am Fuße des Petersberges entlang, bis man schließlich über den Bittweg das „Einkehrhaus Weidmannsruh" erreichte. Auf einem riesigen Baumstamm sitzend, konnte die mitgebrachte Brotzeit eingenommen werden. Von dort ging es weiter zum Stenzelberg, der einmal komplett umrundet wurde. Monika Merkel hielt immer wieder inne, um auf so manche Besonderheit dieser Tour hinzuweisen. Der Weg führte wieder ein Stück zurück, um schließlich Richtung „Alter Steinbruch Weilberg" abzubiegen. Von der Hochebene konnte man tief unten das grüne Wasser gerade noch erkennen. Nach kurzem Aufenthalt ging es nun zum „Kloster Heisterbach". Dort bekam die Gruppe von Michael Horn eine kurzweilige Einführung in die Arbeit vom „Haus Heisterbach". Als ehrenamtlich engagierter Mitarbeiter konnte er viel über das Hilfs- und Informationszentrum für schwangere und alleinerziehende Frauen erzählen. Er berichtete, dass diese Einrichtung ohne jegliche staatliche Finanzierung schon seit über 20 Jahren erfolgreich tätig ist. Damit ist „Haus Heisterbach" eine in dieser Form bundesweit einzigartige Einrichtung. Spontan spendeten die WanderInnen 230 €. Nach einer Kaffeepause im Klostercafé machte man sich wieder auf, um die restlichen 3 km zurück nach Oberdollendorf zu wandern, nicht ohne noch einmal einen wunderschönen Eindruck der Weinberge zu erhalten. Nach rund 15 km ging wieder eine wunderbare Wanderung zu Ende.

Die Oktoberwanderung, ursprünglich für den 31.10.2021 geplant, muss leider auf den 07. November 2021 verlegt werden. Wegen der Anmietung eines Busses wird diesmal um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Michael Horn erklärt Haus Heisterbach 2021

Unser Vorstandsmitglied Michael Horn erklärt die Besonderheiten vom "Haus Heisterbach"

Petersberg Rundwanderung 21 Gruppe

 

Die Wanderung "Rund um den Petersberg"

Die Augustwanderung der Wandergruppe

„Da habt ihr euch aber wieder eine ganz tolle Wanderung überlegt"!  Das war die einhellige Meinung nach der letzten Wanderung des TV Hangelar am letzten Sonntag im August. Die Caaner Schweiz war das Ziel. Trotz widriger Wetterprognose machten sich 10 Wanderinnen und Wanderer, mitsamt Hütehund Easy, auf die 15 km lange Georoute im Westerwald. Einer der Höhepunkte folgte schon bald nach dem Start: Ein schmaler Weg am Steilhang zum Sayner Bach. Rechts schroffe Basaltschieferklippen und links ein wunderbarer Blick ins Tal, bis hin zur Isenburg, die trutzig aus dem Nebel lugte. Nach einem erneuten Anstieg ging es über eine wunderbar weite Wiese zum ehemaligen Pfahlberg-Vulkan. Dieser ist mit seinen 346 Metern der höchste Punkt des Rundwanderweges. Schließlich erreichte man Nauort. Die Gemeinde wurde im 20. Jahrhundert durch die Bimsindustrie geprägt. Bimsgestein ist gewissermaßen die Asche der Vulkane in der Eifel und fiel hier wieder auf die Erde zurück. Auch heute noch wird Bims als Baustoff verwendet. Nun erreichte die Gruppe den Hochwald. Wunderbare Buchen säumen den Weg, der hinauf zum Teufelsberg führt. Bisweilen hört man das Rauschen eines Regenschauers, der jedoch kaum bis auf die Wandergruppe herunterfällt. Die noch vollständig belaubten Bäume wirken wie ein Schirm. An dem Aussichtspunkt des Teufelsbergs machte man die Mittagspause und schaute von dort tief in das Brexbachtal mit der zugewachsenen Eisenbahnstrecke. Eine Informationsstele erläutert hier oben sehr anschaulich die geologische Entstehung dieser Region und die Bedeutung für den Erzbergbau in vergangener Zeit. Nach einem langen Abstieg ins Tal und steilem Aufstieg auf der anderen Seite erreichte man schließlich wieder den Ort Caan. Hier kehrte man im Gemeindehaus ein und wurde überraschend vom Ortsbürgermeister begrüßt. Bei Kaffee und Kuchen diskutierte man mit ihm über die Problematik dieser abgeschiedenen, ländlich geprägten Region, wo rohe Kräfte Schönes formten.

Caaner Schweiz 1

Caaner Schweiz 2

Caaner Schweiz 3

Text und Fotos: Michael Feldhaus

 

Die Augustwanderung der Wandergruppe

Die Juli Wanderung der Wandergruppe

Wanderung Juli 2021 Gruppenbild

Zwölf unerschrockene Wander*innen des TV-Hangelar ließen sich von der Wettervorhersage nicht abschrecken und starteten an der Apollinariskirche in Remagen zu einer gut 13 km langen Rundwanderung. Die neugotische Kirche, fertiggestellt 1857 vom Kölner Dombaumeister E.F. Zwirner, ist reich mit Fresken im Nazarenerstil versehen. 4 Künstler haben fast 10 Jahre daran gearbeitet und Szenen aus dem Leben Jesu, Mariens und des hl. Apollinaris geschaffen. Der Gedenktag des Bischofs und Märtyrers ist der 23.7. dessen Kopfreliquie in der Kirche aufbewahrt wird. U.a. ist er der Schutzpatron von Wein und Wasser. Da gerade ein Gottesdienst gefeiert wurde, konnte die Kirche nicht von innen besichtigt werden. Wer wollte, konnte dies jedoch am Ende der Tour nachholen. Genau mit Beginn der Wanderung fing es dann doch an zu regnen. Schnell waren die mitgebrachten Schirme aufgespannt, die ausreichend Schutz boten.
Im Zeichen des Rheinburgenwegs wechselten nach kurzem Anstieg Wald und Felder ab. Am Wegesrand lag auch ein größeres Gehege mit Wollschweinen (Mangalitza), denen das feuchte Wetter gar nichts ausmachte. Die Schutzhütte am Scheidskopf bot sich für eine Mittagsrast an. Man hatte einen guten Weitblick nach Süden auf die Landskrone. Wenige Kilometer später hatte die Gruppe Gelegenheit, einen alten jüdischen Friedhof anzuschauen. Bald darauf bot sich ein wunderschöner Blick auf die Rheinschleife und das gegenüberliegende Siebengebirge. Ein steiler Abstieg am Ortsrand führte nach Remagen in ein gemütliches Kaffeehaus. Leckerer Kuchen versöhnte alle mit der regenreichen Wanderung. Über den Bittweg / Kreuzweg ging es zurück aus dem Ort wieder zu den Autos. Alle waren sich einig, ein wunderschönes Stück Heimat kennengelernt zu haben.Wanderung Juli 2021 mit Schirmen

Text: Ingrid Martini, Fotos: Monika Merkel

Die Juli Wanderung der Wandergruppe

Die Wandergruppe wandert wieder

Die Wandergruppe vom TV Hangelar startete am letzten Sonntag von Bad Bodendorf /Ahr zu einer anspruchsvollen Wanderung. Elf fest entschlossene Wanderinnen und Wanderer wollten trotz heißen Temperaturen und einer eventuell aufziehenden Schlechtwetterfront 18 km oberhalb der Ahr wandern. Kurz nach dem Start kam schon die erste Herausforderung, mehr als 20% Steigung waren im Verlauf von über einem Kilometer zu bewältigen. Doch kein Problem, selbst für unseren über 80-Jährigen Senior Siegi. Irmgard und Herbert Botz hatten diese Tour ausgearbeitet und schon im Vorfeld darauf hingewiesen, dass eine gute Kondition diesmal Voraussetzung ist. Schon bald erreichte die Gruppe den Höhenweg, von dem man einen wunderbaren Blick in die weite Landschaft Richtung Süden hatte. Die klare Sicht, ein leichter Wind und das sonnige Wetter trugen zur guten Stimmung bei. Man kam zügig voran: Im Durchschnitt 4 km / Std. . Bevor am Dorfbrunnen in Heimersheim Rast gemacht wurde erklommen die Wanderer eine riesige Ruhebank, ein idealer Platz für das Gruppenfoto. Nach Heimersheim kam die zweite Herausforderung auf die Gruppe zu. Auf einer extrem steilen Straße in den Weinbergen ging es zunächst auf den Heuberg und auf der Höhe dann zur „Landskrone". Viele kennen die kleine, weiße Marienkapelle, die man von der Ahrtalautobahnbrücke sehr gut sehen kann. Der Gang zum Gipfelkreuz war natürlich obligatorisch. Ein wunderbarer Blick bis weit in die Eifel war die Belohnung. Dann begann ein gemäßigter Abstieg, entlang einem Golfplatz, bis zurück nach Bad Bodendorf. Dort war in einem Café ein Platz für die Gruppe reserviert. Bevor es dann am Abend anfing zu regnen, waren alle wieder daheim. Die Wanderer freuen sich nun auf die nächste Wanderung: Am 24.07.2021 geht es auf die „Apollinarisschleife".   

Juni-Wanderung von Bad Bodendorf               Wanderung von Bad Bodendorf 2

                                                                                                                                                                  

Die Wandergruppe wandert wieder

Die Wandergruppe ist wieder unterwegs

„Schön, dass ihr alle gesund geblieben seid und wir nun endlich wieder miteinander wandern können". Mit diesen Worten begrüßten die beiden Wanderführer des TV Hangelar e.V., Maria und Michael Feldhaus, sechzehn Wanderinnen und Wanderer. Es war nach sechs Monaten CORONA - bedingter Auszeit die erste, gerade wieder zugelassene Gruppenwanderung. Das Wetter spielte auch mit, und so begab sich die Gruppe auf eine Tour, die sie auf 16 km rund um Hangelar führen sollte. Zunächst ging es über ein Teilstück des „Sieghöhenweges", der vom TV Hangelar betreut wird, in Richtung Kohlkaul. Er ist markiert mit einem weißen S auf schwarzem Grund. Auf halber Höhe der Konrad-Adenauer-Straße bog man rechts ab in ein herrliches Waldstück. Bald erreichte man eine kaum bekannte Wiese mit dem besonders hoch wachsenden „Adler-Farn", der selten vorkommt und in unserer Region nur hier zu finden ist. Über eine große Freifläche, wo das Getreide schon halbhoch steht, erreichte man den Park vom Schloss Birlinghoven. Von der Sonnenuhr aus hatte man einen wunderbaren Blick über die in Blüte stehende Rhododendron-Allee auf das Schloss. Schließlich kam man nach Birlinghoven, wo am Weiher eine ausgiebige Rast eingelegt wurde. Weiter ging es an einem renaturierten Seerosenteich entlang und auf einem Teilstück des „Grünen C" zum Golfplatz. Hier bog man noch einmal vom Weg ab und erreichte schließlich auf verschlungenen Pfaden das Gut Großenbusch. Später wanderte man an einem Fischereiteich vorbei und erreichte schließlich das Siegfrieddenkmal. Kurze Zeit später war dann wieder Hangelar in Sicht. „Das hätte ich nie gedacht, dass es hier bei uns noch so viele, mir unbekannte Stellen gibt", meinten einige Wanderer. Alle äußerten den Wunsch, auch weiterhin regelmäßig in der Gruppe wandern zu können.

Maiwanderung 2021

Maiwanderung 2021 Gruppe

Fotos: Michael Feldhaus und Monika Merkel

Die Wandergruppe ist wieder unterwegs

Wanderung auf dem Förstersteig in der Eifel

Die Wandergruppe des TV Hangelar hatte mal wieder Glück mit dem Wetter: Die Vorhersage war eigentlich so, dass man ein „durchwachsenes Eifelwetter“ erwarten musste. Bestes Wanderwetter belohnte jedoch die 12 Wanderer, unter der Führung von Ernst Fürst. Start und Ziel war das Schloss Bürresheim in St. Johann in der Nähe von Mayen. Dieses Schloss war im Mittelalter eine Burg mit Rittersitz und Wohngebäuden. Dank der außergewöhnlich schönen Innenausstattung ist die Bezeichnung -Schloss- heute eher angebracht. Die Anlage wurde nie zerstört und hat, nach aufwändiger Renovierung, eine märchenhafte Ausstrahlung. Für eine Besichtigung reichte allerdings der Zeitrahmen nicht aus, denn die Gruppe wollte den „Förstersteig“ erwandern. Auf dem fast 16 km langen, anspruchsvollen Wanderweg erlebte die Gruppe die Eifel von ihrer schönsten Seite. Unterwegs gab es eine Rast mit Blick auf Mayen. Hier standen ausreichend Bänke zur Verfügung, um die CORONA – Abstandsregelungen einhalten zu können. Nach gut 5 Std. Wanderzeit kehrte man noch in der „Hammesmühle“ unterhalb des Schlosses ein. Einhellige Meinung: Es war wieder mal ein wunderschöner Wandertag in der Eifel!

Wanderung um Schloss Bürresheim Aug. 2020

Foto und Text: Michael Feldhaus

Wanderung auf dem Förstersteig in der Eifel

Die Juliwanderung der Wandergruppe

Juliwanderung 2020Die Juliwanderung des TV-Hangelar führte 18 Wanderer*innen an die Wahnbachtalsperre. Für viele war es neu zu erfahren, dass die Talsperre mit Leitungen von 240 km Länge das Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises, Teile von Bonn und bis ins Ahrtal hinein anteilig mit Trinkwasser versorgt. Mit einer Tiefe von bis zu 46 m und einer Länge von 5,8 km fasst die Talsperre ca. 41,3 Millionen m³. Mit diesem, von Dr. Martini vermittelten Hintergrundwissen, trat die Gruppe ihre 16 km Wanderung an, nun allerdings mit einem ganz neuen Blick auf die Wasserfläche. Der „Erlebnisweg-Sieg“ bot an einigen Stellen steile Passagen oder kleine Umwege, bedingt durch Baumbruch. Das Erste-Hilfe-Set musste aber nicht zum Einsatz kommen. Einen wunderbaren kulturellen Zwischenstopp gab es auf halber Strecke im Künstlerort Pinn mit dem Besuch der kleinen Galerie Sattelgut incl. dem Skulpturengarten. Bei weiterhin trockenem Wetter bot sich allen, von der Aussichtskanzel auf dem Münchenberg, ein herrlicher Blick über die Talsperrenmauer hinweg bis ins Vorgebirge. Das erste Mal seit Corona gab es zur Freude aller die Möglichkeit, gemeinsam eine Schlussrast mit leckerem Kaffee und Kuchen zu genießen. Das „Sängerheim“ in Heisterschoß hatte extra die große Terrasse für die Wanderer nach Corona-Regeln hergerichtet. Zufrieden traten alle nach rund 6 Std. den Heimweg an.

Die Juliwanderung der Wandergruppe